Von dem Beherrschen der Anhöhen. 167
man sich einschncidet, * z. E. die Fronte der Stellungwäre durch einen Fluß, der zu paßiren, gedeckt, jenseitsaber noch höhere Anhöhen, als die, worauf ich siehe,so würde ich mied unten am Abhänge cinschncidcn, woich nicht allein den Durchgang durchs Wasser dem Fein-de verwehre, sondern auch so tief unter seine Batterienkomme, daß ich wenig davon zu befürchten haben wer-de. Man kann auch, um mehrerer Sicherheit willen,die Brustwehren höher, als gewöhnlich, machen, siemit r. bis Auftritten versehen, ?l. XXX. 5. 0 .und die Schießscharten oben mit Deck-Faschinen über-decken.
ch §. r6z.
Um dem Feinde bey einem Angriffe, durch das Feu-er, den meisten Abbruch zu thun, sind die sanft ablau-senden Anhöhen (encjou<;e) die besten, weil, beyErsteigung derselben, der Feind niemals unter unserFeuer kommt, sondern demselben beständig ausgesetztbleibt, wie kl. XXX. 4. deutlich zeigt.
Hauptstück.
vm.
Betrachtung über die Linien, Winkelund Viel-Ecke.
§. 264.
wesentliche Theile einer jeden Verschanzung^ > sind: Der Graben und die Brustwehr. DerGraben giebt nicht allein die nöthige Erde zurBrustwehr, sondern macht auch dem Feind ein sehr gros-
L 4 fts
* Das Einschneiden siehe §. 291.