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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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181
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Vom Durchschnitte. i8r

man natürliche Böschung, nemlich wie die Erde vonselbst sich aufschüttet, das ist, so hoch als breit, mithinbey 6. 4, bey 5^, 1,7, X. 5, I> 61 -, und N, 8. Ebenso verhält es sich auch mit der Böschung des Grabens.Wenn man aber die Werke mit Faschinen verkleidet, sobraucht man aufSande zu der äußern Seite der Brust-wehr nur die halbe Böschung zu geben.

Die obere Grabenbreite von 6, rr, von 25, vonI. ;c>, von L. >5, von I.. 19^, und von U. 14.

Die untere Grabenbreite in 6. 9, in H. ich 1 .12,X. z, 44, und U. 6. Fuß.

Die Tiefe in 6. 6, in A. 7i, I- 9, k. 6,1.. 7!, undU. 9.

§. 284.

Da zuweilen bloß die Absicht ist, sich in der Ge-schwindigkeit gegen Reiterey oder leichte Truppen zudecken, oder auch Werke im Rücken vor dem Ueberfallzu sichern, so habe noch einige Profils beyfügen wollen.

kl. Vll. ist auf Sand eingerichtet, der Graben9. Fuß breit, 4;. tief, und unten spitzig, welches 'beynicht tiefen Graben Vortheilhaft, weil man in selbennicht stehen, und von neuen anlaufen kann.

Die Brustwehr hat zur ganzen Anlage 9. Fuß,und ist ohne Fußtritt. Der Durchschnitt 0. auf gu-ten Boden hat zur obern Grabenbreite 7!, zur unternz, und zur Tiefe 4!, die ganze Brustwehr hat 6. Fuß.

?. bestehet aus einer Pallisadirung, an welche dieErde Fuß breit, aus einem 6. Fuß breiten und z»Fuß tiefen Graben geworfen worden.

Man kann dergleichen Brustwehren noch stärkermachen, wenn man den Graben mehr abrückt, und brei-ter und tiefer macht. Sie sind sehr gut, die Oefnun-gen derer Dörfer und Mäuerhöfe zu verwahren, Schan-M z zen