Vom Durchschnitte. izz
Vrustwrhre aber muß es, wenigstens mit r. Fuß Erde,überschüttet seyn, damit die darhintcr stehende Mann-schaft, wenn das Werk aus Stücken beschossen wird,nichts von den Splittern zu befürchten habe. Mankann auch, bey dergleichen Mangel der Erde, den in-nern Raum der Schanze i. oder i^. Fuß ausstechen,daß der natürliche Boden den Auftritt giebt, wodurchman viel Erde bekommen wird. ?I. VII. R. 8. und 1 .
§. rz6.
Anmerkung.
Bey dergleichen Schanzen und Brustwehren, woman nur einen sehr stachen, oder wohl gar keinen Gra-ben anbringen kann, und selbige dennoch eines Angriffsausgesetzt sind, halte ich für nöthig, die Brustwehr ii.oder gar z. Fuß höher, als gewöhnlich, zu machen, undmit 2. oder ;. Auftritten zu versehen, damit der Feind,den der Graben nicht aufhalten kann, an der hohenBrusiwehre den nöthigen Widerstand finde.
§. 287.
Die Durchschnitte K. und IV. ?I. VII. und VIII.sind auf klein Gewehr, die 8. V. II. V. X. und V. aberauf Stücken eingerichtet. Da sie in vielen von dengewöhnlichen abgehen, so finde für nöthig, sie einzelnabzuhandeln.
Der Durchschnitt V. ?I. VII. hat zur Anlage derBrustwehr, welche blos auf dem Horizont stehet, 7S.Fuß, und ist nur ;. Fuß hoch, weil hier angenommenworden, daß sie auf einem Berge liegt, damit der Sol-dat besser in die Tiefe sehen und feuern kann. Die nö-thige Erde zu bekommen, ist rückwärts ein 5. Fuß brei-ter und r. Fuß tiefer Graben gemacht, welcher rück-
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