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§. 563.
Dorrüge, welche die Schachtgeviere bey Auszimmerung ti»^Brunnens gewähre».
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Diese Art von Brnnnenzimmerung gewahrt, vongenden, noch ju erklärenden, verschiedene Vorzüge.
r) Gestatten obige Pfostcngeviere, eine sehr leichte Zurrdes dazu benöthigten Holjwerks.
2 ) Fallt die Zimmerung sehr glatt aus. >
3) Laßt sich jedes einzelne Stück leicht herausnehmen, 11
müd) (
4) Ist in gutem Boden die, so zeitraubende Ocffnuns^
Brunnen-Zimmerung, zu der vorzutreibenden Gang*?mcrung entbehrlich. 0
Nur im Nothfall unterbleibt der Ausbau der Brunnen^
gutem Boden, da durch vorkommende Erschütterungen undAustrocknen der obern Erdschichten, die Stoße leichtbesonders vom Tage herein, Löcher bekommen, und dieseNach stürz erzeugen können. Es ist daher stets sicherer, ^bestens einen leichten Ausbau vorzunehmen.
§. 564.
Brunnenzimmerung im mittlern Boden. ^
Ist die Vorrichtung zum Absenken eines Brunnens, ^vorigem tzphen bis zur Aufstellung der Hornhaspel gediehe"'^laßt sich die Erde, ohne einen Nachsturz der Stößezu müssen, nicht tiefer ausgraben, so wird die Gru"des Bodens geebnet und das erste, aber ganze Schacht ^c, Fig. 422. Tab. VII. aus stärkerm Holze bestehend, ei"l>Diese Arbeit setzt man mit den übrigen, schwach^"vieren nach oben zu, fort, wobey jedoch die, einstwcl ,genommene Grundfläche des Brunnens, gerade nur so1 er den Ohrrahmen liegen darf, daß das oberste, aufjU'O ^Geviert b, scharf an den Orrahmen schließe. Nachdieses Stücks der Ziiiimerung, sprcitzt man das, jetzt "der interimistischen Brunnensohle liegende, stärkere
viere c, übers Kreuz ab, und nagelt es an allen viermittelst senkrecht stehender Latten 6, an die Joche und