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Am 3. Januar kamen dessen Vorposten mit denendeS bei Mannheim über den Rhein gegangenen russischen Ge-nerals von Sacken, in Wirfeld in Kommunikation.
Das nun eingetretene Thauwetter und die überaus schlech-ten Wege machten die Märsche sehr beschwerlich, so daß dieTruppen nur mit der größten Anstrengung und gewöhnlicherst spät in der Nacht die Orte ihrer Bestimmung erreichenkonnten. Der Feind zog sich indessen noch schneller zurückund selbst unsere Spitze konnte nicht an ihn kommen.
Am 4. Januar erhielten Seine Königliche Hoheit, derPrinz Wilhelm von Preußen, den Oberbefehl über dieAvant - Garde.
Am 7. waren die Jäger mit bei der Einschließung vonSaarlouis .
Am 9. schössen sich die Jäger mit feindlichen Tirailleurs,welche an der Saar aufgestellt waren, etwas herum, wodurchsie indessen nur 1 Blessirten verloren. Am Abend verließder Feind das Ufer.
Am 10. ging die 3. Kompagnie nach Beckingen , vonhier aus setzte sie in einem Kahn über die Saar , um denBrückenbau zu decken, zu welchem Behuf sie den auf demjenseitigen Ufer belegenen Ort Rehlingen besetzte und ihrenAuftrag vollständig erfüllte.
Die 1. Kompagnie war mit 2 Bataillons Infanterievor Saarlouis stehen geblieben. Die Jäger hatten, nach demdarüber erstatteten Bericht, die feindlichen Patrouillen stets sowirksam beschossen, daß die Besatzung keinen Mann mehr zurFestung hinausschickte.
Am 11. wurde diese Kompagnie abgelöst und beide Kom-pagnieen vereinigten sich in Rehlingen , von wo aus sie wie-der bei dem Vortrabe der Avant-Garde verblieben.
Am 13. kamen sie vor Metz an und wurden als Vor-posten, nahe der Festung, ausgestellt.
Bei der am 20. stattfindenden Einschließung von Metz kamen die Jäger auf der Straße von Thionville dahin, inLory zu stehen. Die Patrouillen gingen bis nahe an dieStadt und an den Brückenkopf.