Das freiwillige Detachement war schon im Sommer 1814nach Schlesien zurückgegangen und daselbst aufgelöst worden.
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An dem, in Folge, von Napoleons Wiedererscheinen inFrankreich , im Jahre 1815 ausgebrochenen Kriege nahm vonunserer Waffe nur
das schlesische Schützen-Bataillonthätigen Antheil.
Dasselbe war bei dem mobilen Armee-Corps des Gene-rals Grafen Kleist von Nollendorf verblieben, welchesim März dieses Jahres nach der Gegend von Namur vor-rückte. Nicht lange vor dem Abmarsch hatte das Bataillonzu seiner Ergänzung gegen 200 Rekruten aus dem Bergi-schen und aus den Rheinprovinzen erhalten, welche größtcn-theils in der französischen Armee gedient hatten, sonst guteSoldaten waren, aber die Büchse gar nicht kannten. Dieseeinigermaßen mit der Waffe bekannt zu machen und sie we-nigstens nothdürstig einzuüben, war alle Anstrengung nö-thig, woran es indessen das Bataillon nicht fehlen ließ undworin es das Mögliche leistete.
Bei der Formation der Armee kam das Bataillon zumErsten Armee-Corps des Generals v. Ziethen und wurdeder Ersten Brigade des Generals v. Steinmetz zugetheilt.Bom 11. April an gab es Vorposten zwischen Lobbes undBinch gegen die französische Grenze.
Am 21. April wurde das Bataillon getheilt. Die 1.und 2. Kompagnie, unter Befehl des Kapitain v. Rudorfkamen zur Z. Brigade des Generals von Jagow, währenddie beiden andern Kompagnieen unterm Major von Neu-mann bei der 1. Brigade verblieben. Letztere Kompagnieenrückten nach Anderlue und Schloß Eloges und gaben nebsteinem Landwehr-Bataillon und einem Detachement Husarenbis zum Ausbruch der Feindseligkeiten, die Vorposten, welchevor Lobbes, St. Geneviöve und Vuverines gegen Espinoithin standen. Der Major v. Neumann kommandirte diese