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H. Zn welchen die verwendeten Jäger und Schützen zwarGutes geleistet haben und dem Zwecke förderlich gewesensind, in welchen jedoch ihre Wirksamkeit nicht entscheidendgewesen ist und wo daher eine zureichende Anzahl andererTruppen, über die man für die gegebene^Bestimmung hättedisponiren können, die Zager und Schützen hätten ersetzendürfen, die dadurch für andere geeignetere Zwecke ange-messen disponibel geblieben und geschont worden waren.
IH. In welchen sie überhaupt, ihrer Gefechtsweise und ihrerBewaffnung nicht angemessen, zur Thätigkeit gebracht wur-den und wo daher für ihre Aufstellung und Verwendungnicht die richtigen Grundsätze obgewaltet haben dürften.
Bei den nach diesen angegebenen Kathegorieen im Ver-folg aufzuzählenden Fällen, dürfte es allerdings schwer sein,die verschiedenen Momente in den Gefechten, die oft selbstverschiedenen Kathegorieen angehören, ganz genau und be-stimmt zu unterscheiden und Demnach genau zu ordnen. Eshat daher nur im Allgemeinen angedeutet werden können,wohin und aus welchen Gründen die Fälle, dem hervorste-chenden Charakter des Gefechts und dem daraus hervorgegan-gen Resultat gemäß, am bezeichnendsten zu zählen seindürfen. Dabei muß noch Zweck und Erfolg, die Art derVerwendung und deren Wirkung, wohl unterschieden werden.
I. Zu den Fällen der erster» Art dürfte nun folgende ge-
hören :
1) Die in der Relation der'Schlacht bei Groß - Görschenbeim Garde-Jäger-Bataillon namhaft gemachten beidenFälle, in welchen das Jägerfcuer augenblicklich den ent-scheidendsten Erfolg herbeiführte. Die hier gescheheneVerwendung und Wirksamkeit der Jäger dürste vielleichtals Fingerzeig für die allgemeine Verwendung aller Büch-senschützen in dieser Schlacht dienen können. Die Jäger-ständen hinter Lehmmauern und in Gräben postirt undbeschossen die heranstürmenden feindlichen Kolonnen, dienun augenblicklich wichen. Hätte man nun alle dispo-niblen Büchsenschützen in die Dörfer postirt und sie nichtweiter vorgehen lassen, hätte man ihnen die hartnäckigste