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1 (1834) Was sie waren - ihre Geschichte / von Carl Friedrich Gumtau
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zu dieser That macht dem Solvatcngeiste und Helden-muth des Führers eben so viel Ehre, als die Ausfüh-rung, das ganze Verhalten und der glänzende Erfolgder ganzen Truppe gewiß zum Ruhme gereicht.

6) Das Gefecht eben dieser Kompagnieen an demselbenTage, an dem Waldrande vor Etoges gab den Beweis,wie richtig der Kommandeur die Waffe zu gebrauchenwußte. Hier erkannte der umsichtige Führer, ohne hö-heren Befehl, nach eigenem Entschlüsse, eben so wohldie Wichtigkeit der Stellung zur Aufnahme bedrängterKameraden, als das Wesen der Waffe. Er wußte letz-tere ganz im rechten Sinne zu gebrauchen und führtemit der geringen Mannschaft dadurch einen überaus wich-tigen und rühmlichen, von der ganzen Armee wohl er-kannten, Erfolg herbei.

7) In dem Gefecht bei Mery am 23. Februar, welchesdie beiden Jäger-Kompagmeen des Yorckschen Corpshatten, dürfen wir deutlich die große Ueberlegenheit derBüchse in einem Gefechte der Art erkennen und darfdasselbe als Muster für eine zweckmäßige Verwendungder Büchsenschützen betrachtet werden, da mit wenigenderselben, ohne Verlust bald mehr geleistet wurde, alsmit ungleich mehr Infanterie, die dabei viel einbüßte.

8) In der Schlacht von Paris war die Verwendung unddas Verhalten der Jäger gegen die am Kanal äe 1'Oure-c^e aufgestellten feindlichen Tirailleurs von bedeutenderWirksamkeit und kann wohl als eine solche bezeichnetwerden, deren Erfolg für den Gang des Gefechts aufdiesem Punkte von Bedeutung war. Ueberbaupt dürfenwir hier die Verwendung als gut und in ihrem Erfolgewirksam auf den Punkten betrachten, auf welchen dasGefecht stehend geworden war.

d) Die Aufstellung und der Gebrauch der Schützen vorGosselies, am 15. Juni 1815, zur Aufnahme des 6. Ula-nen Regiments, führte vollständig den erwünschten Er-folg herbei und that dem Feinde die entscheidende Wir-kung der Büchse kund.