Buch 
Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
433-434
JPEG-Download
 

C o n o n

433 _ _

woselbst er große VortheileWelte.Anno 1570 eruennete ihn derHüpsi pj us V zum General der^vuppeu des Kirchen-Staats, wel-^ wider die Türcken geschickt wur-öen / und im folgenden Jahre com-

^näjrte er als General -lieutenant

^dcr berühmten Schlacht beyj ^" 10> und bey seiner Zurückkunfft^urde er im Triumph in der Stadt7^ empfangen, wobey Marcusfttonius Muretus eine lob - RedeEndlich starb der Conneta-e Col 0rina in Spanien Au. i;84/hinterließ von der kelicia Urüni>Nen<A^^^ p^bricinm. Buddeus.

c °nde Prinhe von, siehe Lour-bon.

C °niepolski siehe Koniepolski.

Conon, ALHeniensischerGeneral.

in dein Peloponnejr-Kriege dergestalt meritirf ge-. ac W / daß ihm von der RepublicW Gouvernement über alle Insulnvertrauet wurde. Er comman-Schiffs-Flotte in dem letz-s -o^hrc dieses Krieges; doch be-'^ersich,ichr beydem an SeitenTv so unglücklichem

bar*' '"dem er vorher gesehen,ojj' ^Egcn der Übeln Disciplin der<w?tr^schen Soldaten, es nichtwi/^'lffen würde, und sich daher^ ^^chifsenretiriret hatte. Sei'-tlbweftnheit conrribuirte auch^großes zu der vollkommenen Vi-bei^o- die Laeedamonier in

^^bem Flusse Lgos,' ^"/uhrung des Pysanän, im" "üahre der yzstm Olymp. er-

Conoo

454

hielten. Nachdem nun Conon dieEroberung feines Vaterlandes ver-nommen, begab er sich nach der Imsul Cypern zu demKönige Pvagora 8 ,als einem guten Freunde der Atheni-enser : Suchte sich auch bey demPersischen Gouverneur «on Ionien

UNd Lydien,Pbarnabazu8 , zu iniinni-

ren, damit er durch dessen Hülfft denLaeedämoniern Abbruch thun tönte;wie. denn auch diese mit dem Persi-schen Könige Artaxerxe den Krieganfingen, und unter Anführungdes Agcsilai in dessen Reich hineindrungen. Diese große Progressmhinderte sonderlich Conon, indem erden Rath gab, die GriechischenOratores mit Gelde zu bestechen, da-mit sie die Griechen zu einem Kriegewider die Laeedämonier anreitzenmöchten. Und weil der PersischeGeneral Tissaphernes ein Verrätherwar, solches aber der König anfäng-lich nicht glauben wolte, that Conondesfalls eine Reise zum König, undbenahm ihm in dieser Sache allenZweiffel, bekam auch daraufvsn demKönige Ordre, mit seiner Schiffs-Flotte dieLaeedämonier anzugreiffen,welches er bey derInsul Cnidus thä-te, und im andern Jahre der y 6 stenOlymp, eine vollkommene Victoriebefischte. Dieser Gelegenheit be-diente sich Conon, seinem Vaterlan-de wieder aufzuhelffen,gieng also miteinem Theile derSchisss-Flokte nachAthen , theilte das Geld, so er vonPharnabazo bekommen, unter dieEinwohner aus, und ließ den Pi-reäischen Haven und dieMauren derStadt wieder ausbauen. Da er esaber auch unter der Hand dahinbrachte, daß Ionien und Aeo1ien,fiobißher den Persern gehöret, wiederO 5 unter