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woselbst er große VortheileWelte.Anno 1570 eruennete ihn derHüpsi pj us V zum General der^vuppeu des Kirchen-Staats, wel-^ wider die Türcken geschickt wur-öen / und im folgenden Jahre com-
^näjrte er als General -lieutenant
^dcr berühmten Schlacht beyj ^" 10 ■> und bey seiner Zurückkunfft^urde er im Triumph in der Stadt7^ empfangen, wobey Marcusfttonius Muretus eine lob - RedeEndlich starb der Conneta-e Col 0rina in Spanien Au. i;84/hinterließ von der kelicia Urüni>Nen<A^^^ p^bricinm. Buddeus.
c °nde Prinhe von, siehe Lour-bon.
C °niepolski siehe Koniepolski.
Conon, ALHeniensischerGeneral.
in dein Peloponnejr-Kriege dergestalt meritirf ge-. ac W / daß ihm von der RepublicW Gouvernement über alle Insulnvertrauet wurde. Er comman-Schiffs-Flotte in dem letz-s -o^hrc dieses Krieges; doch be-'^ersich,ichr beydem an SeitenTv so unglücklichem
bar*' '"dem er vorher gesehen,ojj' ^Egcn der Übeln Disciplin der<w?tr^schen Soldaten, es nichtwi/^'lffen würde, und sich daher^ ^^chifsenretiriret hatte. Sei'-tlbweftnheit conrribuirte auch^großes zu der vollkommenen Vi-bei^o-’ die Laeedamonier in
^^bem Flusse Lgos,' ^"/uhrung des Pysanän, im" "üahre der yzstm Olymp. er-
Conoo
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hielten. Nachdem nun Conon dieEroberung feines Vaterlandes ver-nommen, begab er sich nach der Imsul Cypern zu demKönige Pvagora 8 ,als einem guten Freunde der Atheni-enser : Suchte sich auch bey demPersischen Gouverneur «on Ionien
UNd Lydien,Pbarnabazu8 , zu iniinni-
ren, damit er durch dessen Hülfft denLaeedämoniern Abbruch thun tönte;wie. denn auch diese mit dem Persi-schen Könige Artaxerxe den Krieganfingen, und unter Anführungdes Agcsilai in dessen Reich hineindrungen. Diese große Progressmhinderte sonderlich Conon, indem erden Rath gab, die GriechischenOratores mit Gelde zu bestechen, da-mit sie die Griechen zu einem Kriegewider die Laeedämonier anreitzenmöchten. Und weil der PersischeGeneral Tissaphernes ein Verrätherwar, solches aber der König anfäng-lich nicht glauben wolte, that Conondesfalls eine Reise zum König, undbenahm ihm in dieser Sache allenZweiffel, bekam auch daraufvsn demKönige Ordre, mit seiner Schiffs-Flotte dieLaeedämonier anzugreiffen,welches er bey derInsul Cnidus thä-te, und im andern Jahre der y 6 stenOlymp, eine vollkommene Victoriebefischte. Dieser Gelegenheit be-diente sich Conon, seinem Vaterlan-de wieder aufzuhelffen,gieng also miteinem Theile derSchisss-Flokte nachAthen , theilte das Geld, so er vonPharnabazo bekommen, unter dieEinwohner aus, und ließ den Pi-reäischen Haven und dieMauren derStadt wieder ausbauen. Da er esaber auch unter der Hand dahinbrachte, daß Ionien und Aeo1ien,fiobißher den Persern gehöret, wiederO 5 ’ unter