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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
437-438
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Conti

Conti

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>!Mn Fürsten von Siebenbürgen ^endirteso,daß dieser dieBelage-^3 aufheben muste. Anno i6rrwohnte er der Belagerung undEro-verung der Stadt Glatz in Schlesi-^bey, E der Schlacht bey

^Uipffen, und ward von dem Kay--

f r Mm Krieges-Rath/ Cämmererund Obersten gemacht. Um diese

Leit berieff ihn auch der Papst Urba-nach Italien , um sich seinerValtellnischen Kriege zu bedie-.'U/ Machte ihn auch zum Hertzog0vadagnuolo,und schickte ihn^»86 nach Mayland, hernach,als aber als General nach Valke-Als solcher Krieg geendiget^kam er wieder nach Deutschland /® c °nti nutete seine Kriegeö-Dten-r« unter dem Kaystr, der ihn zumbI?eral.Feld - Zeugmeister machte,^land sich «ach in dem Treffen, weby-bbey derDeffauer-Schantze vor-tz. ^und darinnen der Graf Ernstusfeld den kürtzcrn zog. A.ßr° stund er unter der Armee desa.^tals WallensteinS, und in fol-

^^wIahre belagerte und eroberte

füü?/ ^tadk Ccempe in Holstein,r,^ /?uch/in Abwesenheit desGe-Gallensteins, das Comman-diack ^Kayftrlichen in Holstein.Niae i Frieden mit dem-n»ck ^^ünnemarck Anno l6r9,undKra^? 3 estandener z Monatlicher« tn Hamburg , wurde erin ^UtKansir zu dem Krieges-ZugDl^^uen, wider den Hertzog vonUe tzz trwehlet. Da er aber sei-schicke ^ststvn biß nachLandau ge-»vylte r^a m er andre Ordre, undden K-, Kayser seiner widerEr von Schweden bedienen.^Ng alsi, ^ General-Feld-

Marschall nach Pommern , und ver.sicherte sich daselbst der Oder - Pässe,Gartz und Greiffenhagen, mit Ge-walt, wider des Hertzogs Logislai inPommern Willen. Er wolle zwardie Anländung des Königs vonSchweden auch verhindern r da eraber sahe, daß solches unmöglich war,zog er seine Völckervon den JnsulnWollin und Uleäom zurücke, undformirte zwey Lager, eins bey Stol-pen an der Perne, und das anderebey Gartz an derOder, versicherte sichauch der Stadt Landöberg an derWarte. Der König von Schwe-den, nachdem er Stettn und andereOerter weggenommen, wandte sichnach Mecklenburg,woselbst derKay,serliche General und Hertzog Savellicommandiere, dem zwar der lor-quatus Conti einige Regimenter zuHülste schickte,wodurch aber die Pro-gressett des Königes in Schweden nicht konten gehindert werden. Ei-nige melden, daß dieserConti damalseinen Lieutenant mit Gelde besto-chen, der den König von Schweden hätte umbringen sollen, welches aberbey Zeiten dem König sey entdecketworden. Im übrigen als ein Theilder Schwedischen Armee die StadtColberg belagerte, suchte Conti dieStadt zu entsetzen, wurde aber vondem Schwedischen General - Feld-Marschall Horn daran verhindert.Wie denn auch ein von ihm auf dieStadt Stettin vorgenommenerAn-schlag im Monat September Annoi6;o zurück gieng ; in welcher Zeitauch derKayserliche General -Feld,Zeugmeister, Graf Hannibal vonSchomberg hierselbsi ankam,und ihnin seinem Commando ablösete, weilConti wegen eines Krebs - Ge-schwüre