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Cordova
Corgnia
hatte. D’Aubigny, eiltet »on denFrantzösischen Generalen, wolle aufihn loßgehen; und ihn über denHaussen schmeissen; allein der Her-tzog von Nemours Leparirte feineTrouppen zur Unzeit, indem er dienoch übrigen Städte erobern wolte,daß also Gontzales Zeit gewann, vonden Venetianern Munitionund sich in bessere PositurFerdinandus indessen, weil ihm derAusgang des Krieges zweifelhafftigzu seyn schiene, schickte seinenSchwie-ger - Sohn, Ertz - Hertzog krideri-cum von Oesterreich, in Franckreich,um solche viikerennen beyzulegen,soauch geschahe; Aber Gontzales kehr«te sich nicht daran. Denn als er sichniedergesetzet,schlug er dieFrantzo-sen zu dreyen malen: erstlich denHerrn O' Aubigny , bey 8eminarain Calabrien , bekam ihn auch gefan-gen ; und hernach in dem andernTreffen bey Cirignola in Apulien ,schlug er den Hertzog von Nemours ,Louis VOttArgmanac, welcher auch
darin« sein Leben einbüßete ; inder dritten und blutigsten Schlachtaber, die nahe bey dem Flusse Gari-gliano gehalten wurde, erlegte erdengantzcn Rest der Frantzösischen Ar-mee, machte sich Meister von Gaeta ,fetzte die Spanier im KönigreicheNapoli recht feste, und zog An. 1505triumphirend zu Napoli ein. Mansagt, Gonzales habe im Sinne ge«habt, sich von Napoli 8ouverain zumachen, oder doch wenigstens solchesKönigreich dem Ertz-Hertzog Philip-po wiederum in die Hände zu spie-len. Dem sey aber nun wie ihmwolle, so ist dieses gewiß, daß Ferdi-nandus, welcher sonst ein eifersüch-tiger Herr, und nicht einer von den
Danckbarsten war, eine Reise uENapoli that, und diesen groß^Kriegs-Helden nöthigte, mit ihm'Spanien zn gehen: Da er sich ve">mit großem Mißvergnügen nach wnein Hause begab, und AnnoGranada , im jifttn Jahre seines #
.- ters dieses Zeitliche gesegM«'
erhielt, Staats-Spiegel vorneh^.setzte. Mmiflr.p.ß 2 ; Thuan. Hiß. 'f " v “ 1 Paulus Jovius deVim iütißrib.
de Ja Corgnia ( Ascanius) ^tens Spanischer General .
Er war in der Stadt Perugiasbohren, und ein Bruder des beruh"ten Cardinals Fulvii Cornei oderJa Corgnia, der Att. 1583 imre feines Alters verstorben. (nius hatte von Jugend auf imgedienek, und bey Eroberung ^Stadt Genua zuerst die Mauren .stiegen; in der Schlacht bey & ;
Maggiore, war er um das eine
kommen. In Dalmatien ¥ itc Jt '
die
CastelnuoVO
Vcstung vouvmu..-Sturm den Türcken abgenonnn^^.
und darauf Janninum Jadasurt 1 »ihn zu einem Duell heransgefoe^ertön?* Als bey Erwehlung '^,
erleget
Papstssulii IN, der deöAFcani-ter Bruder war, sich großeEmpm'^gen in der Anconitanischenereigneten, hat er selbige geMLilauf er zum Obrisien der Päpsi"^Leib-Garde gemacht worden. *\ ä ,feste Schloß Montebello ingna hat er wieder unter Papsi'^Gehorsam gebracht. Nachge'^,hat er im Steneser Kriege de>noser, als dessen General , vortresp ^ ,Dienste gethan, in welchem ergefangen, und demKönige tno^ ^reich überschickt worden, welch