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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
445-446
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?^ r / in Ansehung seines Vettern^svorgedachtenPapsts, ohne Ran-'°nwieder nach Rom ziehen lassen,^chgehends wurde erPapstsPauIi^ ^"Neral, im Kriege wider dieSpanier, und ihm die VestungVel-' ju beschützen anvertrauet; näch-st» man aber aus einer heimlichentz^ssonäencs gewahr wurde/JP Ascanius zu denSpaniern über-Na^^Ee/ wurden 400 Soldaten^ VeI tri geschickt/ UM Ascanium, zu nehmen, und nach Rom

^ Gingen. Als aber Ascanluxb°^^,daß dieser Anzug nichts gutsQ^^e, gab er seinen Soldatenfehl diese 400 Mann zurück zufcetih ett/ ^che sieauch angriffen, dasicku. A k anius unterdessen sich un->^var machte, und nach Neapolisch OeinOuc de Alba fiohe, von wel-^ 7» er wohl aufgenommen,und zumNri- Tckd.Marschall im selbigenbe. äE^ider denPapst gemacht wur-UUd ^ehgehendö hat er die Irssulrr^k adtMalta wider die TürckenEndlich ist er im 56 Jahrek»tt cs ecg , ums Jahr,1565, gesior-deü.^chrenck im großen Hel-

O^olanuz (Cajus Marcius)© ^^iscl)et General.

SW Vaterlande,derStadt

Und d»« "^effliche Dienste geleistet,E^halw ^^iueWesen wohl etnrich-^° r ior . 261 wurde von ihm

»to{w^ine Stadt der Volscorum^°ri 0 / l ' >OCÖ o» er auch den Nahmen

H, narlT betslm * Man erzehlet,Pofthumius ssey^ine treue Dienste, was^»bleh ' 3eltun St wolle, sich zu'^wik einem guten Pferde

sich begnüget, und anbey um Erlaub«nist gebeten habe, seinen Wirth, derihn vorhin höflich kractiret, frey zumachen. Einige Zeit hernach, et-wa» A. R.263 geschaheeS/daß manihn beleidiget, weit er die Bürger-meistcrliche Würde, nach welcher ergestrebet, nicht erhalten können,wan-nenhero er das aus Sicilicn gebrach-te Korn nicht gleich unter das Volckaustheilete. Wiewol andere mel-den, (welche Ursache nicht viel wahr-scheinlicher ist,) daß er es zu dem En-de gethan, damit das Volck das Feldzu bauen genothiget, und also nichtetwan durch Müßiggang angerei-tzet würde,Uneinigkeiten in der Stadtzu erregen. Nichts desiowenigerwurde er deswegen auf des VolckesAnklage von dem Zunfftmeister ve-cio, aus Rom verbannet, worauf erzu den Voilcis gieng, und sie beredete,die Waffen wider die Römer, unterihrem General Accio oder Ausidlc»Tullio, zu ergreiffen; rückte auchmit der Armee biß auf 4 Meilen vonRom , und wolte den Frieden, umwelchen die Römer durch ihre Herol-de bitten liessen, durchaus nicht ein-gehen, biß ihnen endlich Veruria, sei-ne Mutter, und seine Gemahlin Vo-lumnia, welchen alle Römische Ma-tronen mit weinenden Augen nach.folgeren, zum Accorä bewegeten.Allein, ohngefehr A. R. 164 oder 65brachten ihn die Votscier als einenBerräther um, welcher ihnen ihrGlück in bevorstehender Eroberungder Stadt Rom aus den Handen ge«spielet hätte; woraufdie RömischenDamen allesamt Traucr-Kleider an-legten, und an eben dem Orte, da mansein Blut vergossen, der weiblichenkarcunL einen Tempel wiedmeten.

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