»
Vorrede.
D Wa ich gegenwärtig der Welt eine Anwei-M jung zur guten deutschen Schreibart^und denen in den Geschafften vorfallen-den schriftlichen Ausarbeitungen vor Au-gen lege: so muß ich wenigstens ein paar Wortevon der Absicht und Einrichtung dieses Werkesvoraussetzen.
Als mir bey dem Kaiserlichen OolleAio Urere-üano neben den ökonomischen und Cameral-Wissen-schaften das Lehramt der deutschen Beredsamkeit auf-getragen war; so hatte man daselbst nicht die AbsichtRedner zu erziehen, sondern man verlangte, daß diedarinnen studirende vornehme Jugend einer gutendeutschen Schreibart mächtig werden sollte. Da diejungen Leute so fort bey Verlassung des LolleZüentweder in Bedienungen gesetzet, oder höchstenOrts angewiesen wurden, bey ansehnlichen Kaiser!.Räthen sich in den Geschähen zu üben; so wünschte
a 2 man,