Buch 
Johann Heinrich Gottlobs von Justi ... Anweisung zu einer guten deutschen Schreibart und allen in den Geschäfften und Rechtssachen vorfallenden schriftlichen Ausarbeitungen ...
Entstehung
JPEG-Download
 

von denen Briefen. 177

nur nach ein paar tüchtige Schönfärber und ein paarTuchbe-reicer abgehen. Gieichwie auch solche in Holland gar leicht zuerlangen seyn werden; so habe ich mir Vorbewußt Ihr. Maj.am dienlichsten gehalten, mich an Ew. Hochwohlgebohrnendiesfalls zu wenden.

s Erläuterung, j Jedoch wollen Ihr. Majestät, daßsolches in der Stille geschehe, um kein Aussehen zu machen;wie sie denn aus dieser Ursache sich weder an die Herren Gene-ralstaaten haben wenden, noch Ew. Hochwohlgebohrnen aus-drücklichen Befehl dazu ertheilen wollen. Man wird dieseLeute hier dergestalt unterstützen, daß jeder seine Handthierungtreibe, und dadurch reichlichen Unterhalt sinden kann.

s Abhandlung, j Ew. Hochwohlgebohrnen wollen dem-nach die Gütigkeic haben, sich um dergleichen Leute zu bewerben.Meines ErachtenS wird solches am besten durch einen vertrau-ten Mackter geschehen können, der vor die Sicherheit und Ge-schicklichkeit dieser Leute gut stehet. Diesen kann man vor je-den Mann zwey hundertDucaten auszahlen, davon er ihnendie Reisekosten zu bestreiken hat. Man kann auch diese Leuteeinzeln, wie man sie findet, anhero an mich absenden, welchesum so weniger Aufsehe» machen wird ; wie ich denn alle Kostenersetzen werde. Ew. Hochwohlgebohrnen werden Ihr. Maj.dadurch einen angenehmen Dienst, mir aber eine Freundschafterweisen, die ich zu erwiedern gestisten seyn werde.

VI.

Schreiben des holländischen Gesandten zu ParisHerrn von Hoey, an den Herzog von Neucastle,wegen ernes von des Königs von GroßbritannienMajestät über ihn geschöpften Mißver-gnügens.

Mylord!

Es ist mir sehr leid, daß ich dem Könige, Dero Herrn,dvrum mißfallen habe, weil ich an Ew. Excellenz den Briefgelangen lasten, den der Herr Marquis von Argenson ihrem-

M wegen