von Berichten und Relationen. 285
ekwas, was es auch wäre, dabey Dorschen möchte. Er wares frieden. Als ich denselben ganz gelesen hatte, sprachHerr Amelot zu mir: weil ich auf Befehl mit ihm geredethatte; so müßte er gleichfalls Befehl von dem König inFrankreich einholen. Er versprach mir, er wollte bey ersterGelegenheit mir dem Könige daraus reden, und mir unmit-telbar darauf Sr. allerchristlichsten Mas Meynung zu wis-sen fügen. So viel, Mylord, bin ich i'Ho im Stande, vonder Ausrichtung der Befehle des Königes zu berichten: undich werde nicht ermangeln, in meinen nächsten von dem wei-lern Erfolg dieser Sache Rechenschaft zu geben. Der ichmit der vorzüglichsten Achtung bin,
Mylord!
Paris den 18 Febr. Dero
1744. gehorsamer Dicnep
Thompson.
Fernerer Bericht
Von eben dieser Sache.
Mylord!
In meinem Schreiben heute vor acht Tagen hakte ich dieEhre, Ew. Gnaden zu benachrichtigen, daß Herr Amelot,als ich ihm die empfangenen Befehle, mit ihm wegen derAnkunft des Sohnes des Prätendenten in Frankreich zusprechen, eröffnete, zu mir gesaget, daß er mir eher keineAntwort ertheilen könnte, bis er den König gesehen hätte.Ich habe seit der Zeit von ihm nichts weiter vernommen,bis heute früh, da ich mich nach Versailles verfügte: und esgefiel hier dem Herrn Amelot, mir von Seiten Sr. aller»christlichsten Majestät eine Art einer Erklärung zu thun.Die Worte, die ich in Gegenwart des Herrn Amelot, nachder Maaße niederschrieb, als er sie hersagte, lauten also: Diedurch die Traktaten entstandene» Verbindlichkeiten verbindennur in so fern, als sie von beyden Theilen heilig beobachtet
T werden.