von Protestat. Kriegs-und andern Erklär. 595
ein öffentliches Memorial, das sein Minister im MonatSept. 174; ihnen übergeben, die Versammlung eines Con-greffeS vorschlagen, um ohne Verzug und gemeinschaftlichan dem großen Fricdenswerke zu arbeiten.
Es war endlich nicht möglich, daß Se. Majestät dieZeugnisse Dero Zuneigung und Vertrauens gegen die Ge-neralstaaten , und daö behutsame Betragen, das Sie gegenselbige erwiesen, weiter, als Sie gethan, hätten sollen trei-ben können.
Diese behutsame Bezeigungen würden noch bestehen,wenn die Kriegöraison und die Sicherheit der Eroberungen,die der König über die Königinn in Ungarn gemacht hat, vonSeiten Sr. Majest. die behendesten uyd kräftigsten Präcau«tionen nicht schlechterdings erforderten, um ste für den Absich-ten Dero Feinde suche. zu stellen.
Wenn die Republik ihnen keinen Ort der Zuflucht aufihrem Gebiete vergönnet?, und wenn sie ihnen nicht über-flüssigen Vorschub thäte, den sie an allem daraus bekommen;so würde sich der König nicht in der unumgänglichen Noch.wendigkcit befinden, die vielfältig gegebene Proben zu unter-brechen, und wider Willen einen Krieg immer fortzuführen,der nur allzu lang gedauret hak.
Nur aus Zwang durch die Umstände und das Verhak-ten der vereinigten Provinzen ist es also, daß Se. Majest.dein General Dero Truppen erlaubt haben, ohne Unterschiedalle Maaßregeln zu ergreifen, die seine Geschicklichkeit undErfahrenheit in der Kriegskunst ihm eingeben können, diefeindliche Armee zu verhindern, den rechtmäßigen Besitz derKönigl. Conqvetcn zu stören, und die Ruhe der seiner Herr-schaft aufs neue unterworfenen Völker zu befestigen.
Der Könige wäre seit dem Anfange des letztem Feldzu-ges befugt gewesen, mit seiner gesammten Armee in das Ge-biete der Gencralstaaken zu rücken, als sie den feindlichenTruppen Frankreichs eine Zuflucht darauf gestatteten: AlleinSe. Majestät gaben in der Zuversicht, daß in den Hand-lungen, die sie bey Deroselben führten, um zum Frieden zu
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