664 Zweyter Theil, vn Hauptstück,
des Staats durch den Verfall des Commercii, durch dieVersäumung der Zuckt unter den Trouppen, und durch eineandre nicht weniger wichtige Sache, nämlich durch dieNach-läßigkeit in Beobachtung des Gotkesdiensts, einigermaaßenerschöpft sind. Ich rufe inzwischen jederzeit den Beystandeben desjenigen Gottes an, der die Stütze meiner Durchl.Ahnen war. Und weil ich mir vornehme, ihren Fußtapfenzu folgen; so hoffe ich von seiner göttlichenHVorsehung ebenden Schuß. Da ich auch nach ihrem Exempel, meine Per.son, mein Blut, und alles, was ich besitze, aufopfern will ;so erwarte ich von Gott seine Hülfe, um die Republik, wieSie, aus der Gefahr, worinnen sie ist, reisten zu können.
Ich hatte freylich gewünscht, da der Gott der Heerschaarenerlaubt hat, daß ick in seiner Hand ein Werkzeug zum Vor.theil desjenigen Volks seyn sollte, zu dessen Vertheidigungick mich gewidmet habe, daß die Gelegenheit eher erschienenwäre, mich mit Ew. Hochmögenden gemeinschaftlich zu be»mühen, der Republik wieder zu ihrem alten Glänze zu ver.helfen, und sie zu dem alten Grad der Hochachtung und desAnsehens zurück zu bringen, worinnen sie eine Zeitlang beyallen Mächten von Europa gestanden hat. Diese Zeit istnun entwichen, und ich sehe mit Bedaurcn, daß zo Friedens,jähre selbige nicht wieder haben schaffen können.
Wir wollen unser Gebet zu dem Herrn verdoppeln, daßer uns durch eine Wirkung seiner göttlichen Gnade vor denUnternehmungen unsrer Feinde bewahre, und daß die Re«publik der vereinigten Niederlande die unschätzbaren Vorthei-le der Freyheit und der Religion so lange genießen möge, alsKönigreiche und Republiken auf dem Erdboden seyn werden.
xm. Thron-