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Erster Band.
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Sauersioiis-as und Licht.

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Ben Einflufs des SonnenlichLs auf die reine Luft zu untersuchen , setzteGöttiin ff von der reinen Luit aus Ouecksilberkafic eine Maasboutcille wohlzugestopft umgekehrt in eine Schaale mit Wasser in das Fenster eines Zimmersans Tageslicht, wo siebei ungünstiger Witterung im Januar 1794 wenig von derSonne beschienen wurde. Eine andere Boutcille von der nemiiehen Luft setzteer unter ähnlichen Umständen in den Keller. Da die Boutcille im Fenster vierWochen gcsLanden hatte, füllte er damit ein kleines Unzenglas in der Wannean. In diesem Lufträume konnte er einen glimmenden Holzspan nur sechsmalhintereinander anzünden, und wieder ausblasen. Eben so füllte er dasselbeGlas mit der Luft, welche im Keller gestanden hatte, an, und hierinn konnteer den glimmenden Holzspan siebenzehn Male aufs Neue schnell in Flammensetzen; die Luft im Fenster war also über die Hälfte schlechter geworden.(Göttliugs Beitrag zur Berichtigung der antiphlogistischen Chemie, B. LS, 51bis 52; Voigts Magazin f. d. Neueste aus der Physik Sec. S. 61. B. IX, St. 3.Göitlings Taschenbuch 1S01. S. 148.) 1)

Nach Yelins Versuchen wird durch Aussetzen des Sauerstoffgas in dasSonnenlicht dasselbe nicht im Geringsten verschlimmert. (Göttliugs Beitragzur Berichtigung Scc. B. II. S. 107; Grens neues Journal der Physik , B. II.S. 497.) Scherer fand dasselbe (bei Göttliugs a. O. B. II. S. 107.)

A\s Rabe Sauersloffgas ein ganzes Jahr hindurch dem Tageslichte ausge-setzt hatte, zeigte es sich noch völlig unverändert. ( bei Göttling a. a. O. II. 107.)

Als S p all an zani 3S2 Stunden hindurch Lebensluft über Quecksilber derSonne aussetzte , nahm es am Umfange nicht ab. Man fand zwar in 100 Theilendesselben nachher 1 V'2 Thcil Stickgas , indessen glaubt er Grund zu der Ver-^nulhung zu haben, dafs letzteres im Quecksilber versteckt gewesen, und vonda in die Luft übergegangen sei; in ganz genau mit eingeriebenen Stöpseln ver-schlossenen Gefassen war sic nach 152 Stunden an der Sonne noch unverändert.La. a. O. bei Göttling S. 135; Schercrs chem. Journ. B. III. S. 487.)

' Auch Hu m bol dt überzeugte sich durch Versuche, dafs in mit gut einge-Viebenen Glasstöpseln versehenen Gefässen enthaltenes Sauerstoffgas durch Son-nenlicht nicht in Stickgas verwandelt werde, dafs man hingegen diese Verände-rung sogleich hervorbringen könne, wenn man sich der Korkstöpseln zum Ver-schliessen der Flaschen bediene. (V che rer s allgemeines Journal der Chemie ,B. IV. S. 519.)

Der Lieutenant Böckmann füllte 6 Flaschen von weifsem KrystallglascABC D E F, von denen A neun Würfelzolle , die übrigen 3 bis 4 Würfel-

l) Auf diesen Vermcli gründet Göttling seine Hypothese , dafs d.is Sanersictigas durrtrScnneiiiid.t in Sücfc.gr.s unigeüadsrt werde.

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