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Sauer stoefgas und W jumi,
Uebrigens entzündete sich ein glimmender Spahn in diesem rückständigenGas rasch und vielina!.
Er glaubt sieh durch diese Versuche bei Berücksichtigung, dafs man soselten durch Prüfung des SauerstofTgasi vermittelst Salpetergas bei einerlei Gasund gleicher Behandlung durchaus vollkommen übereinstimmende Rückständeerhält, und dafs in verschiedenen Fläschchen WasserdünsLc bemerkbar waren,zu dem Schlüsse berechtigt, dafs das Sonnen- und Tageslicht auf das, mitQuecksilber gesperrte Sauersloffgas den vermeinten Einflufs nicht habe, untldafs es solches nicht verschlimmere, oder endlich gar in Sückstoifgas unnvandcle.
Derselbe fand, als er Sauerstoffgas , das 10 bis 11 Jahre alt, aus käuflichemSalpeter bereitet, und in einer 100 Würielzolle fassenden Flasche von grünemGlase eingesperrt war, die man wohl verstopft und von aussen mit Sperrwasser um-geben hatte, das aber mehrmals ganz verdunstet und nur gelegentlich durchfrisches wieder ersetzt war, und welche bald in diesem bald in jenem Zimmerlogiert batte, so dafs sie abwechselnd mehr oder weniger vom Tageslichtegetroffen war. vermittelst seines glimmenden Spahns prüfte, dafs dieser sicheben so rasch und so oft entzündete , als wenn das Gas erst frisch bereitet war.(Bock mann' s Versuche über das Verhalten des Bhosphot us in verschiedenenGasarten , herausgegeben von llildebr a'ndt, S. 266. jj.)
Sn u e r s t o ffg a s und Wärme.
Humboldt fand, dafs 2 mit Kork gestöpselte Flaschen voll Lebensluft,welche 20 Minuten Jang in einer Ofenröhre gestanden batten, worin die Flitze34° Reaum. betrug, nach dem Erkalten bis auf 9% im Eudiometer sich um 0,05Oxygcn verschieden zeigten. (Humboldt üb. untcrirrdlschc Gasarten , S. 62. f.) 1)
Derselbe bemerkte, dafs eine Kälte von — 54° Reaum, die zugleich mit derstärksten Zusammendrückung angewandt wurde, aus dem Sauerstoffgas ledig-lich den fhermometrischen, mechanisch mit dem Gas verbundenen . keinesw egsaber den chemisch gebundenen Wärmestoff, der dem Gas die Gasgestalt giebt,zu trennen vermöge. (Gilberts Annalen , B. II. S. 365.)
Priestley beobachtete, das eine Quantität dcphlogistisirtcr Luft, die eine13 Unzen Maafse Wasser fassende Flasche füllte , durch eine Temperaturerhö-hung
1) Hierauf gründet er seine Meinung , dafs die vermeinte Verschlimmerung des Sauerstoffgasam Sonnenlichte der Sounenwarme zugeschrieben werden müsse; dafs nemlich durchdieselbe das Volumen des Gas so vermehrt werde, dafs es sich durch den Stöpseleinen Weg bahne., in der Kühle der Nacht aber wieder vermindert werde, und nundie atmosphärische Luft mit Gewalt eindringe.