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Erster Band.
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Luft angestellter, Versuch bewiesen hat. (Siehe atmosphärische Luft, und Wär-me.) Bei den Versuchen, die das oben angeführte Resultat gaben, und die inGuytons Laboratorium angestellt wurden, war alle mögliche Vorsicht ange-wandt, und dieselben nach allen Berichtungen, die sowohl, in Hinsicht auf daserste Volumen der Luft wegen des Ansteigens einer kleinen Quantität Quecksil-ber in der Röhre und der durch diese Säule im Druck der Atmosphäre bewirk-te Veränderung, als auch in Rücksicht des Umfangs der Producte wegen dersel-ben Druckes Veränderung nöthig wurden, modificirt. (G uyton in der Encyclop.method. — Chim. T. I. p. 681 und 678. )

Nach Guyton's auf die Resultate von du Vcrnois gegründeter Berech-nung dehnt sich die Lebensluft bei einer Erwärmung von 0° Reaum. auf 20 Qum ^12, von 20° auf 40° um ~i von 40° bis 60° um von 60 u bis SO 0 um

(3+J-^j ) von 0° bis 80° um 4+^ aus. (a. a. O. S. 686. )

Ei* bemerkt indessen dabei, dafs das in Clammern eingcschlossene Resul-tat durchaus nicht richtig sein könne, weil es mit den Gesetzen der Zunahmeder Ausdehnung gar nicht übereinkomme, und dafs man dasselbe durch diehohe Temperatur veranlafsten Verbindungen zuschreiben müfse. (a. a. O. S. 685.)

Die grofse Abweichung der von Prieur du Vernois erhaltenen Resul-tate von den Resultaten der älteren Physiker vermogte den Prof. Schmidt inGiefsen dieselben genau zu prüfen. Er bediente sich bei seinen Versuchen einesvon Ciarcy verfertigten Dampfelasticitätsmesscr, dessen Einrichtung folgendeist: An eine gekrümmte oben zugeschmolzene Glasröhre, von der Höhe undWeite einer gewöhnlichen Baromctcrröhre ist unten eine Kugel angeblasen, wel-che mit derselben ein gewöhnliches Gcfäfsbarometcr bildet, das auf die gewöhn-liche Weise mit Quecksilber gefüllt und im oberen Raume luftleer gemacht wird.Die Oclfnung des Gefässes kann durch einen wohlpassenden Korkstöpselluftdichtverschlossen werden. Von der Aufsenseite des Gefässes führt über dem Niveaudes Quecksilbers eine rechtwinklicht gebogene Röhre nach einem zweiten Ge-fässe, dessen Oeffnung gleichfalls durch einen K-orkstöpsel verschlossen wird.Durch diese Verschliefsung ist die in eine Spitze ausgezogene Oeffnung einer klei-nen mit Wasser gefüllten gläsernen Phiole gesteckt, deren Hals so gebogen ist,dafs man das Wasser in derselben durch ein untergelialtencs Kohlenbecken zumSieden bringen kann, ohne den Korkstöpsel in der Oeffnung zu verletzen. Die-sen Apparat änderte er indessen bei den Versuchen mit Gasarten dahin ab , dafs■er das obere Ende der Barometerröhre offen liefs und blofs durch einen Kork-stöpsel, durch den eine feine offene Glasspitze gieng verschlofs, auch den Kork-Stöpsel , der das unmittelbar an der Barometerröhre sitzende Gefäfs verschlofsdurchbohrte und durch denselben ein äufserst feines und empfindliches Quecksil-berthermometer in den innern Raum des Gefässes brachte: auch liefs er die un-

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