Band 
Erster Band.
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W A S S E R S T O F F G A S UND W JE R M E.

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nach vielleicht mit Hülfe der hohem Temperatur etwas Sauerstoff in Gasformausgeschieden, welches bei einer niedem Temperatur nicht erfolgt. Hierauserklärt er sich die sonderbare Vermehrung der Elasticität des Wasserstoffgasum 0,11 Zoll bei gleicher Temperatur von 20° vor und nach dein Versuche.Das durch die höhere Temperatur ausgeschiedene Sauers tollgas vermehrt nem-lieh die Elasticität des eingeschlossenen Gas erst alsdann merklich, da nachdem Versuche der gröfste Theil des zum Quecksilber und dessen Kalk getretenenWasserstoffs durch die kältere Temperatur wieder in die Gestalt des Wasscr-stofgas zurücktrat. Das ausgeschiedene Sauerstoflgas wurde zwar auch wiederdurch die Wirkung des Ouecksilberkalks zersetzt, aber langsamer, daher ver-schwand die Vermehrung der Elasticität erst den Tag nach dem Versuche wieder ,und verwandelte sich in eine Verminderung derselben von 0,15 Zoll, die wohlnoch von etwas absorbirten Wasserstoffgas herrühren konnte. Durch die wech-selseitige Verschlukung und Entbindung des Wasserstoffs und Sauerstoffewährend dein Versuche, mufsten Irregularitäten entstehn, welche er, wo nichtaufzuheben, doch zu vermindern hoffte, wenn er die Dauer des Versuchs be-trächtlich verkürzte. Daher erkältete er in dem folgenden Versuche das heisseWasser, worinn er die Gefässe des Elasticilätsmesser versenkte, schneller,durch Zumischung von kaltem Wasser. Da aber in diesem Falle das in deinElasLicitätsinesser eingeschlosscne Thermometer die Temperatur des inneraRaumes wegen seines langsamem Ganges nicht richtig angczeigt haben würde,so lief's er es ganz hinweg, verschlofs die obere Oeffnung des Gcfässes desElastieitätsmessers blos mit einem Korke, und beobachtcle nur das Thermome-ter in dem umgebenden Wasser. Die vorhergehenden Versuche hatten ihnbelehrt, dafs bei einer alimählig von selbst erfolgenden Erkältung des Wasserszwei harinonirende Thermometer, das eine in- das andere ausserhalb dem Ela-sticitätsmesscr beobachtet, .bis auf Kleinigkeiten übereinstimmten ; aber dasäussere Thermometer, so wie die Elasticität des eingesehlossenen Gas kommenbei einer schnell erfolgenden Acnderung der Temperatur des umgehenden Wasserfrüher zuihrem neuen Ruhepunkte, als das innere Thermometer, wenn es gleichsehr empfindlich ist. Da hei dem folgenden Versuche das umgebende Wasserstets über die Verschliessung des obern Gelasses des Elastieitätsmessers gieng,so konnte nicht das mindeste Luftbläschen aus dem innern Raume un’bcnjerktentweichen. Es schloß alles vollkommen. Das nachstehende enthält die Re-sultate des