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W 5SEEST0 FFGAS UND S A U E R S T 0 F F G A S,'
Cubikzoll. Oben wurde bemerkt, dafs 1 Cubikzoll der Lebensluft 0,4925 Granwog, also 100 Cubikzolle 49,250 Grane. Da aber diese Lull auf 100 Gubikz,3 Cubikzolle Stickluft enthielt, mufs man das Gewicht dieser 3 Cubikzolle ab-zichn, um das Gewicht von 97 Cubikzolle reiner Lebensluft zu erhalten. NachLavoisiers Angaben über das Gewicht der Stickluft hat man für das von 3Zoll 0,44444 x 3— 1,33332 Gran, und folglich bleibt für das Gewicht der ,9/ Cu-bikzoll reine Lehensluft 47,91668 Grane, -woraus folgt, dafs jeder Zoll reineLebensluft bei einem Drußke von 2S Zoll und einer Temperatur von 14°, wiegt0,493986 Gran; denn 97: 47,91668: : 1: x und x ist gleich, 0,493986, welcheZahl multiplicirl mit'12570,912 giebt als GewichL der zu dem erhaltenen Wasserangewandten Lebensluft, 6209,869 Gran. Diese Summe mit dem Gewichte desentzündlichen Gas, welches zu den Versuchen diente, verbunden, macht7249,227Gran = 12 Lnzen -t Gucntcb. 49,227 Gran, allein sie erhielten 12 Unz. 4 Ouent»45 Gran Wasser; es ist also 4.227 Verlust.
Bemerkungen. Aus obigen eudfomctrischen Angaben erhellet, dafs dieLebensluft, welche man anwandte, nur 415,256 Cubikzoll Stickgas enthielt;aber man fand am Ende des Versuchs 467 Cubikzolle. Der Uebcrschufs derStickluft beträgL also 51,744 Cubikzolle, und kam wahrscheinlich von der kleinenMenge atmosphärischer Luft, die im Augenblicke der Anfiillung in den innern -Cylindern blieb, - denn ob man gleich, um dieselben gut zu reinigen, durch deneinen vorher Lebensluft, durch den andern imflammable Luft streichen liefs,und diese erste Portion vcrlohren gab, so war es doch unmöglich , die in denkegelförmigen Theikn, und einem kleinen Theile der Haube (Calotte) befind-liche atmosphärische Luft zu vertreiben. Von dem entzündlichen Gas konntedieser Ucberschnfs nicht kommen; denn man fand durch genaue Versuche, dafses keine Stickluft enthielt. Es ist fast unmöglich dieser kleinen Inconrenienzahzuhelfen , da die innere Röhre mehr erhaben sein mufs, als die Ränder desäiisscrn Cvlindcrs, damit das Wasser nicht hineinkommen könne, - doch kannman sie beträchtlich vermindern, wenn man das Waschen öfters wiederholt.
Das erhaltene Wasser wurde von den Commissarien der Acadcmie mit dergröbsten Sorgfalt geprüft. Es gab keine Zeichen von Säure und röthcLc wederdas mit Veilchen noch das mit Pappeln gefärbte Papier. Mit etwas Kalksalpetermachte es weder Niederschlag noch Trübung. Seine spccifische Schwere wargegen destülirtes Wasser, wie 18671 zu 16670. '
Man mufs nun das Vcrhältnifs beider Gasarten mit der gröbsten Genauig-keit zu bestimmen, beide bei gleicher Temperatur, (vorzüglich der von 10 J R.)amvenden ; denn sonst erhält man mehr oder minder bcträachtliche. von derAusdehnbarkeit herrührende, Reduetionen zu machen, welche bis jetzt ungc-