Band 
Erster Band.
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166 W ASSERST. OFFGAS UND SaUER STOFFGAS.

rlafs sich das Wasser in beiden in gleiche Höhe zu setzen sucht ; wenn es lnder Glocke höher steht, als im Cylinder, so läuft cs aus jener in diesem, undumgekehrt in jene, wenn es im Cylinder höher steht. Da man nun seine Höheim Cylinder durch die Hähne 11 n nach. Gefallen ändern kann, so kann manauch nach Gefallen Wasser in die Glocke hinein, oder aus ihr hinauslaufenlassen. Um Wasser in das Gazometer zu giessen, kann auf den Hahn f einTrichter angeschraubt werden, dessen Durchschnitt durch die Linien u u vor-. gestellt ist. Ist das Gazometer mit Wasser angefullt, so dient auch dieserTrichter den Heber b c auf den Hahn f bringen zu können, ohne dafs dieäussere Luft eindringt. Man giefst ncmlich in den Trichter Wasser , nachdemman den Hahn f geschlossen hat. Wenn nun nachher der Cylinder gg mit Wassergefüllt ist, welches sich daun auch in der Röhre d e iii dieselbe Höhe stellt ,so zieht man das Wasser durch Saugen an dein Ende b in den Heber b c, bises bei b ausfliefst. Man verschliefst nun diese Oeffuung mit dem Finger, undbringt sie auf den Hahn, bis sie sich unter der Wasserfläche im Trichter u ubefindet. Um mm das Gazometer mit einer Gasart zu füllen, öffnet man denHahn h, und läfst das Wasser aus dem Cylinder g g auslaufen, bis es in sel-bigem tiefer als'in der Glocke steht. Hierauf befestigt man auf dem Hahn 1ein biegsames Rohr, das mit einer auf dem Traggesimse der pneumatischenWanne befindlichen und mit einer LüfLart angefullLcn Glocke in Verbindungist, und öffnet den Halm I; dadurch tritt die Gasart in das Gazometer, unddas darinn befindliche Wasser geht durch den Heber k k b c in den Cylinderg g hinüber. Dieses Füllen wird fortgesetzt, indem man den Hahn h öffnenläfst, um dem durch den Heber in den Cylinder getretenen Wasser Abflufszu verschaffen, und das Wasser im Cylinder beständig einige Zoll tiefer zuerhalten, als im Gazometer. Zugleich mufs aber die Glocke, aus welcher dasGas in das Gazometer übergelassen wird, auf die gewöhnliche Art mit dernöthigen Menge Gas versehen werden. W r enn nun auf diese Weise das Füllenbald geendigt ist, so wird der Hahn h geschlossen, und dagegen der untereHahn n geöffnet, dessen Oeffnung sich mit dem Anfänge der Scale des Gazo-meters in einer Horizontallinie befindet. Das Wasser tritt also nun genau bisan diese Linie, und das Gazometer ist mit der Gasart bis an die 0 der Scale angc-fiillt. Ehe aber doch der Hahn wieder verschlossen wird, mufs dafür Sorgegetragen werden, dafs das Wasser in der Glocke , aus der die Füllung geschieht,nicht höher stehe, als das Wasser in der Wanne, damit die Luft in der Glocke,folglich auch im Gazometer eben so dicht, als die atmosphärische Luftsei,Damit nun die Luft in den Ballon überströmen könne, mufs durch den Hahn qmehr Wasser in den Cylinder g g gelassen werden, dafs es in diesem höher,als in dem Gazometer stehe, und der Heber es durch sein Zurückläufen wieder

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