UND SimSTOHGAS.
W A S S E R 'S T O F F G A S
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Glas und Glocke so viel als möglich beständig in einer Temperatur erhaltenwerden. ( Fischers phys. Wörterb. B. II. 8. 686.)
Auch Hcfr Oberkammerherr von IIauch machte über unsere Verbrennung-die sorgfältigsten Versuche. Wir wollen zuerst seinen Apparat beschreiben.
A A (Taf. IV. Fig. I.) sind zwei, viereckiehtc Kasten von starkem lackirlernBlech 2S Zoll im Durchmesser. B B gleichfalls zwei Kasten genau eines Cn-bikfusses Inhalt. In letztem beiden werden die erforderlichen Luftarten ver-wahrt. Da sic einer Einrichtung zu Folge, weiche unten beschrieben werdenwird, die verbrauchte Menge von jeder Luftart angeben, so führen sie denNamen Gazometer, Luftmesser. In allen vier Kasten ist die eine Seite vonsehr dickem und starkem Spiegelglase , wodurch mau das vollkommen sehenund erkennen kann, was sich im innersten Kasten befindet. Diese letztemsind durch die Schnuren a a a a so gehängt, dafs sie auf den Röllchen c csehr leicht bewegt werden , und vermittelst der Gewichte D D in vollkommenemGleichgewichte sind, man mag sie entweder hinaufziclm, oder in die auswen-digen Kasten A A herunterlasscn. C ist ein gläserner Ballon, 12 Zoll im Durch-messer. Er ruhet auf seinem Dreifusse F. Der Hals ist m eine breite messingeneEinfassung luftdicht eingekittet, an welche die Platte G geschraubt, und sobefesLigt wird, dafs zwischen dem inwendigen Raume des Ballons und deratmosphärischen Luft keine Communication statt finden kann. In der Platte Gbefinden sicli 3 messingene Röhre bb c, wovon -die beiden bb verbundenwerden , ein jedes mit seinem Luft Verwahrer, und das dritte c zum Verbin-dungsrohre mit der Luftpumpe bestimmt ist , um durch solche den Ballonvollkommener luftleer zu machen. Das eine messingene Rohr schliefst sich imBallon mit einem Kügelchen e, in welchem sich eine so kleine OeiTnung befin-det, dafs kaum die feinsLe Stecknadel liineingebracht werden kann. In derPlatte II wird ausser dem ein messingener Draht d bemerkt, der in ein gläsernesRohr eingekittet, und dadurch vollkommen isolirt ist; er endigt sich in ein Kügel-chen d. Das gläserne Rohr ist in einen messingenen Theil gekittet, und befe-stigt, welcher in die Einfassung II auf das Genaueste eingeschliffcn ist. Nachdieser Einrichtung können die beiden Kugeln d und e nach Belieben einandergenähert oder von einander entfernt werden. Ein jedes von den Rohren b b eschliefst sich in einen sehr genau emgeschlißcnen Halm I. Zwischen den beidenRöhren b b und dem Halme I bemerkt man jdie beiden gläsernen Rohre Kwelche bei dem Verbrennen der Luttarten mit absorbirender Erde oder kausti-schem Laugensalze angefüllt werden, damit die lullarten, wenn sie hindurchgehn, das mechanisch aufgelöste Wasser absetzen, und dadurch so weit mög-lich, vollkommen trocken in den Ballon gelangen können. An den LuftmessernB bemerkt man die beiden lieber VI M. Diese endigen sich in einen konischen
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