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aus einer unbest tintnten Anzahl sechseckigter Prismen von ungleicher Langebestanden, und die meisten eine Menge Risse hatten. Ganz oben auf der Feuer-kugel, welches die gröfste Höhe war, die er besteigen konnte, hatte die Kry-stallisation die Gestalt des Durchschnitts von einer Menge sechsseitiger Prismen.Am Äten November beobachtete er in der Gegend der Minen von Grofsart imSalzburgischen den Reif unter mehreren und ganz verschiedenen Gestalten.Das Thermometer war 2 Grad unter 0, und das Barometer 24 Zoll 3 ! Linie.Der Reif, der sich hier auf die Zäune von Tannenholz gelegt hatte , war wieder Durchschnitt von scchseekiglcn Prismen gestaltet ; auf der Fläche diesesSchnitts befanden sich mehrere Linien, die mit den Seitenflächen gleichlaufendwaren, und sich theils in einen der Umfangs winke! verloren, theils auch ausdem ganzen Umfang concentrisoh herumliefen. Andere stellten hohle sechssei-tige Pyramiden vor, die auf ihren Spitzen standen, und sämtlich mit concentri-schen Linien besetzt waren. Auf der Erde konnte er nichts als blosse Nadelnentdecken, die aber so fein waren, dafs man auch durchs Vergröfserungsglaskeine weitere Organisation daran entdecken konnte. An den Thüren der Zäune,•die aus mehreren in einer gewissen Entfernung über einander genagelten Oueer-latten bestanden, zeigte sich fast auf jeder Latte eine andere Krystailisation.Auf der obersten war sie sechsseitig ; die nächste stellte sehr abgeplattete hoblePyramiden vor; die noch niedrigere batte Pyramiden von sehr geringer Höhemit beträchtlicher Grundfläche ; die vierte war mit sehr verlängerten hohlenPyramiden besetzt, und endlich die unterste enthielt blos sechseckigte Röhren,die durch parallele Flächen geschnitten zu sein schienen. Es fanden sich auchzuweilen Krystallisationcn wo mehrere hohle Pyramiden auf ihren Spitzen ineinander safsen, doch wurden die äussern Enden der obern nicht von denSpitzen der innern berührt. Am sechsten November früh waren die Krystalli-sationen des Reifs an eben den Stellen in weit geringerer Menge zu sehn, unddabei so klein, dafs man sie kaum durch das Vergrösserungsglas bemerkenkonnte. Den Nachmittag fand er auf dem an diesem Thale liegenden Bergeden Schnee wieder von der Gestalt bündelförmiger sechsseitiger Prismen , sowie die oben beschriebenen nur mit dem Unterschiede, dafs diese neuern hohl,jene aber dicht waren. Die Bündel waren oben mit blofsen Augen nicht zubemerken, weiter herunter aber, wo der Holzwuchs angieng, wurden sie größer,verschwanden aber dann auch gänzlich. Ihre Länge mochte etwa 8 bis 9 Linienbetragen. Beim Anfänge des Gehölzes war der Schnee kugelartig, und hattekeine bestimmte Gestalt; SO bis 100 Toisen höher aber gab es wieder Krystallenvon hexaedrischen Flächen; von recht winklichten Parallelogrammen und gleichschenklichten Dreiecken. Diese letztem waren in sehr grosser Menge vorhan-den,, und manche hatten 6 bis 7 parallele Linien, auf ihren Seiten. Diese Kry-
stalle