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W Asse«, und Licht.
den Kopf gieng. Er schlug in diesem Zustande Steine an einander , klingeltemit einer Glocke, und fand den Schall ausserordentlich stark, besonders warihm das Klappern der Steine sehr unangenehm. (Mernoir. de l'Acadcmie desscienc. de Paris 1743. p. 287. holländ. Ausgabe; Zimmermann über Elasti-cität des Wassers, S. 13—14.) 1)
Wasser und Licht.
Nach de Luc (Jdcen über Meteorol. B. I. S. 123.) durchdringt das Lichtdas Eis in allen seinen Zuständen, und geht durch solches, welches eben imBegriff ist zu schmelzen sehr leicht hindurch. ( Voigls Magaz. f. d. Neuesteaus der Physik, B. V. St. 1. S. 140.)
Rumford sagt, das Eis sei zwar durchscheinend, aber nicht vollkommendurchsichtig. (Dessen kleine Schrift, B. II. Abtheil. 2. S. 132.)
l) Nach iunker findet men in der Natur kein ganz reines Wasser, das reinste ist nach ihm dasaus der Atmosphäre herunter kommende, als Thau- Regen- Schnee- Reif-Wasser. (DessenChemie B. I. S. 300.) Marggraf fand im Wasser, selbst im Regenwasser einen AntheilSalzsäure. ( Sennebier über brennbare Luft, S. 221.) Nach Bergmann enthält der frisch-geschmolzene Schnee durchaus keine Luft; indessen meint Carradori, dafs BergmannsMethode, das Wasser durch Kochen zu prüfen, mangelhaft sei , indem er aus Versuchenwisse, dafs das W asser den Sauerstoff so hartnäckig zurückhalte, dafs er durchs Kochen nichtgänzlich entweichen könne. ( Scherers ehern. Journal, B. III. S. 522.) Fo gle r sagt: Regenund Flufswasser wären insgemein am reinsten und weichsten ; indessen gebe es auch manchesBrunnenwasser, das ihnen an Reinigkeit gleich komme, sie sogar übertrelfe. {Crells Annal.1704. B. II. S. 195—196. Halle (Magie B. III. S. 461.) giebt das Schneewasser für so reinaus, dafs es schwer sei, ein so reines Wasser durch Destillation des Brunnenwassers darzu-stellen. Weigel ( Crells Annal. 1802. B. II. S. 93.) behauptet, in seinen Versuchen habesich das durch Druckpapier geseihete Schneewasser, als das reinste, und wenn mit der Samm-lung, Aufbewahrung, Aufthauung, Durchseihung ordentlich umgegangen war, an Reinheitdem übergetriebenen Wasser nicht nachstehend bewiesen; nach ihm kommt diesem das Rcgcu-wasscr nahe, irdefs ist es bei der gewöhnlichen Weise der Auffangu g nicht leicht so reinzu erwarten, aber doch als weiches Wasser anzusehn und zu gebrauchen. Nach Fourcroyfindet man das A'asser sehr selten rein, sondern fast immer mit erdigten salzi:tcn oder saurenTheilen vermischt. Das,.welches über ein sandiges quarziges von der Luft bestrichenesErdreich läuft, ist ziemlich rein; das hingegen, welches über Kalk, Gyps, Minern, Erd-harzen, und in der Atmosphäre unzugänglichen Tiefen sich anfhält mehr, in verschiedenenGraden verunreinigt. (Encyclop. methnd. - Chiuiie, T. II. S. 460.) v. Humboldt sagt; dasSchneewasser enthalte Sauerstoff (a. a. O. S. 606.); Carradori fand aber bei seinen Un-tersuchungen darin keine Spur davon. (Berk Jahrbuch für Pliarmae. i&oo. S. 196.) Berg-mann fand Spuren \'on Salpetersäure im Schnee. ( Scherers allg. Journ. d. Chemie, B. III.S. 544); so wie auch Hacquet ein Mal im Frühjahre im Eise Salpetersäure bemerkte. ( VoigtsMagaz. für das Neueste aus der Physik , B. VII. erstes Stück; S. 2.)