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W a s s s a und Licht,
den andern aber liefs er ganz unbedeckt stoben. Nach Verlaufe von io Tagenhatten sich aus dem Wasser in dem unbedeckten Geschirr ohngefahr 4 Unzcn-maafse Luft entbunden, in dem bedeckten hingegen nur wenige Blasen. Am2ten April fand er, dafs sich in dem unbedeckten Gelasse 10 Unzenmaafse Luftentbunden halten. Diese war so rein, dafs ein Maafs davon und ein Salpeter-luft einen Raum von 0,84 Maafscn einnalmicn} in dem bedeckten hingegen warkaum mehr als ein Unzcnmaals, und diese Luft nahm im Probemaafs 1,55 Maafseein. ln dem unbedeckten Gelasse verhielt sich die Menge des Bodensatzes zuder in bedeckten wie 10: 1. ( P ricstlcy’s Beobacht, über verschiedene Theileder Naturlehre, B. I. S. 379—380.)
Ma rgg r af füllte von sehr reinem Regenwasscr 3 Quart in ein höchstreines und mit destillirlcm Wasser gut ansgespültes Glas, das nur ohngefahr3 Ouart fassen konnte, und welches er mit reinem Füefspapier gut verstopfte,so , dafs kein Staub hineinfallcn konnte. Den Hals des Glases bedeckte er miteinem andern Glase, und setzte nun den Apparat an einen Ort, wo die Sonnen-strahlen am Tage vier bis fünf Stunden ungehindert darauf wirken konnten.Dies geschah in den Monaten Mai , Junius , Julius, August und der Hälfte desSeptembers 1750, während die Hitze ziemlich stark war. lin Anfänge bemerkteer zwar keine grofse Veränderung} nach Verlauf eines Monats aber wurde ereine besondere Bewegung gewahr} cs erhoben sich Blasen, und es zeigte sichein grünlicher Schlamm, demjenigen ähnlich, von dem man sagt, das Wasserblühet. Dieser Schlamm nahm immer mehr und mehr zu , und endlich setzte er sichtheils zu Boden, theils an den Rand des Gefäfses. Eben so verhielt sich auch aufsvorsichtigste gesammeltes Sehnecwasser. Sehr vorsichtig mehrere Male destillir-tes Wasser zeigt nach ihm diese Erscheinungen an der Sonne nicht, es zeigtsich keine Bewegung darin, und cs setzt sich nichts ab. ( Marggrafs phys.c-hem. Schriften. T. I. S. 282. ) Ein anderes Mal setzte er von einem aufsReinlichste gesammelten , und 13 Mal aufg Sorgfältigste destillirten Wasser 1 6Unzen in einer reinen Glasschaaie der Sonne aus, nachdem er die Schaale ineine andere gröfserc gesetzt, und mit einer Glasglocke überdeckt, die Fugenaber aufs Beste vor dem Eindringen des Staubs verwahrt batte. Er liefs altesso den Sommer von .1756 hindurch stellen, nach welcher Zeit alles Wasser ausder Schaale völlig verdampft , und eine Erde, die der , welche er bei öf’ternDestillationen des Wassers sonst erhalten hatte, völlig ähnlich war. (a. a. O.B. I. S. 314. ) De Luc (Brief an de la MctJier ie über die Natur des Was-sers etc. in Gren s Journal der Physik B. II. S. 266 ) sagt., er habe ein sicheresBeispiel, dafs durch Licht aus dem Wasser Luft hervorgebracht werde, an ei-nem zu hygrometrischen Versuchen gebrauchten Glase gehabt. Die natürlicheWärme des Orts , sie möge sein welche sie wolle, bringe aus dem W asser