222 W A S S E R UND W .* R M E.
Bei dem Gebrauche dieser Maschine füllt man das cylindrische Gefäfs K LM N mit der Flüssigkeit, über welche man Versuche anstellen will, und schraubtsolches an den Teller B. C. dergestalt an, dafs die Luft in dem Recipientenkeine Gemeinschaft mit der aussern hat. Hierauf stellt man die angezündeteLampe 0 unter das Gefafs. K L N M und verdünnt mit Hülfe der Pumpe Ddie Luft in dem Recipienten A. Der Grad der Verdünnung der Luft wird durchdas Aufsteigen des Ouecksilbers in der Röhre G. F. E. bestimmt. Nachdem mandieselbe auf das Genaueste beobachtet, bemerkt man den Stand des Thermome-ters, wenn die Flüssigkeit in K L M N recht stark kocht. Der Grad der Hitzeden er anzeigt, und auf welchem er unverändert stehen bleibt, mit der Höhedes Ouecksilbers in der Glasröhre G F E verglichen, bestimmt bei jedem Ver-suche das Verhältnifs des Grades der Wärme der kochenden Flüssigkeit zwdem Grade der Verdünnung der sie umgebenden Luft. .Man mufs stets mitHülfe der Pumpe dafür sorgen , dafs die Höhe des Ouecksilbers unter der ganzenDauer des Versuchs in E F G dieselbe bleibt. ~
Die vermittelst dieser Maschine über das Kochen des Wassers bei verschie-denem Drucke erhaltenen Resultate sind in folgender Tabelle aufgezeichnet:
Höhe des Ouecksilbers in derRöhre G. F. E. in Par. Zollen.
Grade der Hitze deskochenden Wassers.
11 — — —
78|
25 - - —
11k
35 — — —
76 k
41 — — —
75 k
5 J — — —-
74|
65 - - -
73 5
75 _ _ _
721
85 — — —
72
95 _ _ _
71
10| — — —
70
115 — — —
€8 5
125 _ _ _
67| '
13! — — —
665
14| — — —■
65
155 - - -
63|
165 — — —
615
17 5 — — —
60|
18 5 — _ —
58!
19| — — —
56!
20 5 — — —
54!
1 2 i j — — —
52|
1 22 5 — — —
(Achar d in den physikalisch, ohem. Abhandl, I. 5. 216'.ff.)