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hielt, der Kugel desselben zu nahezu bringen. (Achards chemisch physisch.Schrift. S. 287. f. )
Als Lavoisier und de la Place einige Tropfen Wasser durch das Oueck-silber in den leeren Raum des Barometers steigen liefsen, fanden sie, indem dasWasser darin verdunstete, dafs die Quecksilbersäule bei einer Temperatur von12° bis 15° um 6 Linien heruntersank. (Grens neues Journal der Physik B.IV. S. 321.)
Da Laz ein kleines“ Wassertröpfchen unten in ein Barometer brachte, sofiel dasselbe, nachdem das Wasser zwischen dem Quecksilber der Röhre undden Seitenwänden die ganze Länge der Röhre hinaufgelaufen war augenblicklichum 11 Linien herab. ( Luz, Beschreibung der Barometer S. 72.) 1) 2)
Die Mitglieder der Florentinischen A cademie delCimento sagten zu-erst dafs sie gefunden hätten, dafs sich Wasser durch Wärme ausdehnen lasse.(Lamberts Pyrometric S. 19.)
Man sieht bei dem Wassertliermometcr, dafs das Feuer grofse Mühe habe,die Thcilchen des Wassers von einander zu entfernen, wenn cs im Begriff istzu gefrieren, d. h. -wenn die Theilehcn einander sehr nahe sind; dafs es aber,wenn cs sic schon von einer gröfsern Menge getrennt hat, weit weniger Widerstandfinde, sie noch mehr zu zerstreun. (de Luc in der teutschen Ausgabe s. neuenIdeen üb. Metcorol. B. I. S. 12. )
1) Nach Ri chmctnn ( Tentamen explicandi phaenomenon paradoxon, scilicet thermo.metro mercuriali ex aqua extracto mercurium in aere aqua calidiori descendcre, etostendere temperiem minus calidam , ac aeris ambientis estj in nov, comment, Petro,pol. 71 I. p. 0 ) soll die Erkältung durch \ erdunstimg von der in der Luft schweben-den kaltmachenden Materie herrühren; JUairan ( Dissert , sur la glace P. II. seet ,II, cap. 8.9.) leitet sie von der Bewegung des Wasserhäutchens durch die Luft her;Cu llen (von der Kälte die durch Ausdunstungflüfsiger Sachen verursacht worden,in den neuen Edinburg, Versuch. B. II. 1755) hat zuerst dabei auf die AusdünstungRücksicht genommen,
I) Auf die Erkältung durch Verdunstung gründet sich der in Spanien übliche Gebrauch der Älcarazzas zurKühlung des Trinkwassers. Die Rrde aus der sie bestehen läfst Wasser lnndurchsickern , durch dessenVerdunstung Kälte entsteht Nach Sallior's Beschreib, (in der DecaeU phiiosepbiqtte an 6, Frim. 30 ,welche G u y t e n in den ^4 ,nale: de Chir/lie T. XXV. p. 1(57) wiederholt, sind diese Krüge I Fufs hochj fz Fufs weit, und wie die gewöhnlichen Wasserkrüge, mit einer engern Oeffmrng und weiterm Bauche,gestaltet. Sie sind auch in der Barbarei und in Aegypten gewöhnlich. Die besten und berühmtestenkommen von Andujar in Andu’usien wo sie aus einer Mergelerde gemacht werden , die man am Ja-r.usoro findet. Schon, vor etwa too Jahren fühete Bernte r in seiner Indostanischen Reise an, dafsman dort die Gewohnheit habe, das auf Reisen mitzunehmende Getränk in Gefässen, die in nasseleinene Tücher geschlagen sind, au verwahren; dafs sich Jedermann zu Wassergefässen irdener ohneGlasur bediew, durch welche das Wasser sich langsam durchschleiche, und ihre Oberfläche beständigfeucht euha'.te.