Band 
Erster Band.
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W A S S E R UND W -i B. M E,

gen berechnete , indem er das Verhältnifs der Ausdehnung bei 2 verschiedenenWärmegraden dem Verhäiüiisse des Einsinkens bei diesen Graden proportionalannahm. (Lamberts Pyrometric S. 116 — 117.)

Ein Wassertropfen wird nach Kratzenstein durch hinreichende Wärmein ölingcfähr 500 Millionen Dunstbläschen verwandelt. ( Kratzcnst eins \or-lcsungen über Experimental-Physik S. 145.)

Marat sagt (physische Untersuchungen über das Feuer; WcigelscJieAusgabe S. 17 ) 10 Grade über dem Gefrierpunkt lasse sich das Wasser nichtmehr in einen kleinern Raum bringen und nehme bis zum Siedepunkte um U anAusdehnung zu; im luftleeren Raume werde das Wasser durch die Hitze nichtweiter ausgedehnt, aber in freier Luft verdunste cs ganz , und nehme einen4000mal gröfsern Raum ein.

Um die specifische Schwere des Wasserdunstes bei verschiedenen Tempe-raturen zu bestimmen liefs sich Kirwan einen überzinnten eisernen Kegel ma-chen, dessen Grundfläche 4" im Durchmesser, in seiner innwendigen Spitze UZoll im Durchmesser, 10" perpendikuläre Höhe und 42,961 Cz. körperlicheninhalthaben sollte. Eine kleine Verminderung des Durchmessers und eine Hervorra-gung die durch das Löten entstanden war, machte, dafs K. in einer Wärmevon 62 Graden nur 22,731 Cz. den Cfufs zu 1000 Unzen angenommen, fand.Er füllte den Kegel vermittelst des Untertauchens in kochendem Wasser, nahmihn unter verschiedenen Graden der Hitze heraus, und wog ihn nach dem Er-kalten , wo er denn den körperlichen Inhalt wie es nachstehende Tabelle belehrt,fand. Die erste Coiunme zeigt den Grad der Hitze bei dem der Kegel heraus-genommen wurde; die zweite das Gewicht des in ihm enthaltenen Wassers ; diedritte die Verminderung des Gewichts, die durch diese Grade der Hitze veran-laßt wurde; die vierte die Summe der Verminderungen des Gewichts im Cu-bikfufse durch die vorhergehenden Grade der Hitze; die fünfte zeigt das Ge-wicht eines Cubikzolls Wasser in jedem dieser Grade der Hitze, und die sechstedie Vermehrung der Masse im Cubikfufse bei jeden 20 Graden der Hitze. Diehorizontalen Zeilen die mit einem Sternchen bezeichnet sind, sind aus Blad/isVersuchen , die sich in den Abhandl. d. Stockholmer Akademie für das Jahr 1776befinden, hmzugefügt. Das Wasser dessen sich K. zu seinen Versuchen be-diente, war gemeines gut gekochtes und durchgeseihetes. Die meisten Versu-che wurden dreimal wiederholt und der Unterschied bei jeder Probe betrug nurwenige Grane.