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Erster Band.
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300 W ASSSR UND W M R. M E.

Anweisung über natürliche Begebenheiten vernünftig nachzudenken. B. II.Leipzig 1749. S. 738.)

Wenn man nach den Erfahrungen Henry’s und anderer Physiker zu 100Gallonen Wasser von 50° Fahr. 1 Gallone kochendes Wasser von 212° mischt.,so zeigt die Mischung etwa 51i/2 u Fahr. Wenn aber zu 100 Gallonen Wasservon 50- eine Gallone in Dampf verwandeltes Wasser gemischt wurde, so zeigtedie Mischung 61-j die Temperatur des Dampfes war nicht gemessen, läfst sichaber durch Rechnung leicht finden. (Dr. Wbg in Voigts Magaz. für denneuesten Zustand der Naturk. ß. VI. St. 5. S. 421.)

Werden heisse Wasserdampfe durch Röhren von 1/2 Zoll Weite 1 bis 2Zoll tief in kaltes Wasser geleitet, so bringen sie darin eine Explosion hervor.(Fabrizius in Tr omms do rffs Journal, B. XII. St. 1. S. 202.)

Wenn heisse« mit kaltem Wasser gemischt wird, so befindet sich der licis-seste Theil der Mischung oben auf der Oberfläche. Wenn eine Bouteille, dieLeisses mit Brasilienliolz gefärbtes Wasser enthält, mit dein offenen Halse nachoben in einen liefen mit kaltem Wasser gefüllten gläsernen Krug gestellt wirdso ist das Emporsteigen des heissen gefärbten Wassers aus der Bouteille durchdas kalte Wasser in dem gläsernen Kruge völlig sichtbar. Wenn eine Röhre,die an beiden Enden offen, und so lang ist, dafs ihr oberes Ende unter derOberfläche des kalten Wassers im Kruge bleibt, senkrecht über die Mündungdes Gefässes, worinn das heisse gefärbte Wasser befindlich ist, gehalten wird,so steigt das heisse Wasser darinn empor. Wird die Röhre vorher, ehe mansie in das kalte Wasser taucht, erwärmt, so wird das Aufsteigen des heissengefärbten Wassers erleichtert und beschleunigt \ und je heisser das Wasser inder Bouteille, und je kälter das im Kruge ist, desto gröfser ist die Schnellig-keit, mit der das heisse Wasser durch die Röhre getrieben wird. (Rumford’skleine Schriften, B. I. S. 445. ff.)

Das Wasser leitet die Wärme viel stärker, als Luft. (HildebrandtsEncyclop. der Chem. B. I. S. 92.)

Rumford stellte mehrere Versuche über die Art wie die Wärme demWasser mitgetheilt wird, an. Das Instrument, welches dabei die Wärme auf-nahm, und zugleich dazu diente, die Quantität der raitgetheilten Wärme zumessen, bestand in einem grofsen cylindrischen Thermometer (Taf. VII. Fig. 1.)Der untere Behälter, foder die Flasche dieses Thermometers von dünnem Kupfer-bleche ist cylinderförmig, seine beiden Enden aber sind sphärisch.

f Diameter.1,84 Zoll.

Verhältnisse } Länge.4,99 —

desselben. | Capacität. 13,2099 Kubikzoll.

\ Aeufsere Oberfläche . 28,834 Quadratzoll,