Band 
Erster Band.
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W ASSEE UND W j® E M H.

gesteckt wurde, in den messingenen Cylinder geschoben, aber nicht so tief^dafs er das Wasser, oder die andern dann enthaltenen Substanzen berührt.Diese Korkscheibe wird da, wo sie sitzen soll, durch drei hervorragende mes-singene Stifte fixirt, die von aussen an den metallenen Hals der Thermometer-flasche gelöthet sind. Sobald die Korkscheibe an iiiren Platz geschoben ist,so wird der obere Theil des hohlen messingenen Cylinders mit Eiderdunen ge-füllt, und wieder mit einem Kork verschlossen, der auch in der Mitte einLoch hat, -wodurch die Thermometerröhre geht, und oben hervorragt. Da dieganze Thermomelerskale vom Gefrierpunkt bis zum Siedepunkt über demoberstenKorkstöpsel hervorragt, so kann man jede Abwechselung der Wärme, derdas Instrument ausgesetzt ist, beständig beobachten , ohne auch nur den Apparatim Geringsten zu verrücken. Das Thermometer ist nach Fahr, graduirt, unddie Grade sind mit einem äufserst richtigen Troughtonschen Ouecksilberther-mometer correspondirend. Die Versuche mit diesem Instrumente , das künftigcylindrisches Passagethermometer genannt werden wiyd, wurden auf folgendeArt angestellt: Das Thermometer wurde auf die oben beschriebene Art in demmessingenen Cylinder befestigt, und mit der Substanz, deren wärmeleitendeKraft mau untersuchen wollte, umgeben. Dann wurde das ganze Instrumentin schmelzendes Eis gestellt, bis das Thermometer auf 32° fiel. Jetzt nahmRumford es aus dein geschmolzenen Eise heraus, und tauchte es unmittelbardarauf in ein grofses Gefäfs mitsiedendem Wasser. Dann schätzte er die wärmelei-tende Kraft der Substanz, die der Gegenstand des Versuchs -war, nachher Zeit,welche die Hitze brauchte, um durch die Substanz hindurch in das Thermometerzu dringen. Die Zeit wurde genau angemerkt, da die Flüssigkeit des Thermo-meters auf den 40° der Skale kam, und eben so, wie sie von 20 zu 20 r darüberstieg. Die Resultate, die ihm das Wasser gab, zeigt folgende Tabelle. DasWasser, worinn das Instrument getaucht wurde, wurde während des ganzenVersuchs im stärksten Kochen erhalten. Der Versuch wurde zweimal wieder-holt, und eben so oft abgeändert, indem das Instrument bis zum Siedepunkterhitzt, dann in schmelzendes Eis eingetaucht, und die Zeit, binnen welcher,die Hitze .aus dem Thermometer hinaustrat, bemerkt wurde.

Zeit, in welcher die,Wärme durch das Wasser in das Thermo-meter hineindrang.

Bei der Erhitzung des Ther-mometers von 32''—40®von 40 9 bis auf 60®

V ersuch KSecunden.45.

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Versuch 2.Secunden,45.

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