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Erster Band.
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W ASSES UND W .£ K M E.

dumpfen bis zur Trockenheit, da er denn 15| Gran der öben beschriebenen Eideerhielt. Thut man zu dieser Menge die 4,9 Grane hinzu, welche am Bodendes Pelikans abgeschieden gefunden wurden, so erhält man 20 -A Gran für diesämtliche Menge der während der hundert tägigen Digcrinmg abgeschiedenenErde j aber die Abnahme des Pelikans am Gewichte betrug nur 17-,! Grane,cs findet sich also bei der gefundenen Erde ein Ucberschufs von 3 Granen. 1 )That Lavoisier ein wenig von der Erde in eine saure Flüfsigkcit, so entstandsogleich ein schwaches Brausen, welches aber bald nachliefs, worauf die Erdedarin zu Boden fiel. Er fand auch, dafs dieselbe Erde entweder unschmelzbar,oder doch wenigstens sehr schwer zu schmelzen war ; denn das Eeuer, demer sie aussetzte, und welches zur Schmelzung des härtesten und schwerflüfsig-sten Glases mehr als hinreichend gewesen seyn würde, enveicliLe sie nicht ein-mal. ( Lavoisier , in seinen physisch-ehern. Schriften, von Weigel übersetzt,B. II, S. 53 bis 78 5 u. Manoir. de £ Acad. Royale des Sciences ä Paris , an 1770,p. 90 — 107.)

De Machy ( obscruations sur la conversibilite de lernt en terre ; in demRecueil de dissertations phys. chyni. present, ä differentes Acad. pur AI. deAlac h lj , ä Paris 1774. 8 ; u. Rotier obserualions sur la l J hys. Tom. ///, Juill.1774. S. 37 f.) liefs zwei Retorten, von denen eine mit einem Stöpsel im Baucheversehen war, mit den Hälsen zusammenschmelzen, hatte in die nicht gestöp-selte vier Quentchen übergetriebenes Wasser gegossen, legte sie in ein Sand-bad, und gab so viel Feuer, dafs das Wasser zum Sieden kam■ wenn es indie mit einem Stöpsel versehene Retorte übergegangen war, gofs er cs durchAufhebung derselben in die erste zurück und erhitzte sie von Neuem. DasWasser ward hiebei nach und nach verändert, schien im Sieden einem sieden-den Ocle zu gleichen, ward gefärbt, erhielt bei jeder Uebertreibung eine dickereRinde \ bei der sechszclmtcn ward die Arbeit durch einen Zufall unterbrochenund da wog das Wasser nur noch zwei Quentchen und 46 Grane, der erdigeBodensatz hingegen vier Grane. Das Glasgcräthe hatte nichts von seinem Ge-wichte verloren. (A. a. 0. S. 81.)

Scheff er ( Chcmiskc Forcläsningar etc . Upsala 1775. 8 . ~ Herrn H. T.Scheffer ehern. Vorlesungen u. s. w. Greifswalde 1779- 8 . <j. 181.) hatte Wasserin einem wohl verschlossenen und zwei Jahre in beständiger Digerirwärme ge-haltenen gläsernen Pelikane, auf und nieder circuliren lassen, ohne mehrere

1) Ravoisier glaubt hieraus schließen zu können , da Cs der gröfste Theil , oder vielleichtalle Erde , welche man durch Abdampfen vom Regenwasser scheidet, von der Auflö-sung der Gefäße herrühre.