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Erster Band.
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Wasser und W s. r m e.

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Um hieraus die Geschwindigkeit, welche dem Wasserstande 10.2 zugehört,zu finden, wird die Zeit für den nächstvorhergehenden Wassersland 10.3, vonder Zeit für den nächstfolgenden 10.1, d. i. 2’ 13' von 3' 21” abgezogen:, der Un-terschied beträgt 68 Sekunden. Daraus folgt die Geschwindigkeit des Wassersim Gcfäfse = ^ Zoll. Wird mm diese Geschwindigkeit mit der Queerschnitts-fläclic des Wassers im Gefafse, (19 Ouadratzoll) dividirt, so erhalten wir dieGeschwindigkeit des Wassers durch die Röhre gleich 15,6 Zollen, so wie sie inder folgenden ersten Versuchsreihe angegeben wird. Beim Ausflusse des Wassersaus der Mündung der Röhren verdient noch eine Erscheinung angemerkt zu wer-den. Gewöhnlich bildet der mit einer grofsen Geschwindigkeit herausfliefsendeWasserstrahl, wie bekannt, eine Parabel. Diese verwandelte sich bei abneh-mender Geschwindigkeit in eine gerade senkrechte Linie, welche an der Mün-dung-mit der horizontalen Länge der Röhre einen rechten Winkel bildete. Nach-her bog sich der Wasserstrahl in eine zurückgehende krumme Linie, welcheihre Convexität der Röhre zuwendete. Endlich , bei noch kleineren Geschwin-digkeiten flofs das Wasser horizontal unten an der Röhre zurück, und trenntesich’ in Tropfen von derselben, die in verschiedenen Entfernungen von der Aus-flufsöffnung herabfielen. Um das letztere zu verhindern, und das nemliche Wasserzum Gebrauche für mehrere Versuche zu sammeln, wurde rückwärts (1 Zollvon der Mündung ) ein Faden um die Röhre gebunden, und das Wasser an dem-selben gesammelt , und in das zum Auffangen bestimmte Gefufs bin abgeleitet.Diese Veränderungen im Ausflufsstrahl werden in den folgenden Tabellen durchdie Buchstaben s und h angezeigt, von denen s den senkrechten Fall des Was-serstrahls in einer geraden Linie, und li den Anfang der horizontalen zurück-gehenden Bewegung derselben bedeutet. Zu untersuchen ob etwa die verschie-denen Bestandteile des Wassers Einflufs auf die verschiedenen beobachtetenBewegungen desselben hätten, wurden die Versuche mit den zwei langem Röh-ren, bei denen dieser Einflufs sich am stärksten hätte offenbaren müssen, sowolmit reinem destillirtem Wasser, als auch mit gemeinem trübem Flufswasserwiederholt. Das letztere wurde jedoch vorher durch ein leinenes Tuch geseihet,um die gröbern Lnreinigkciten davon abzuschciden. Dieses filtrirte Wasser bliebaber noch immer nur halb durchsichtig, und setzte nach geendigtem Versuche,bei einer Ruhe von 14 Tagen, einen feinen Schlamm ab , wodurch es etwas hellewurde. Weil aber die angcslelilen Versuche zeigien, dafs dieser aufgelöfsleSchlamm nur kleine Acnderungen in der Bewegung des Wassers her vorbrach tc,die mit den durch die W ärme bewirkten in keinem Vergleiche stehn , so schienihm eine weitere Analyse des gebrauchten Flufswassers üherflüfsig.