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Wasser und W je b m e.
So wie das Gefrieren fortdauerte, erhob cs sich um einen halben Grad, undhielt sich an fünf Viertelstunden auf diesem Punkte, zeigte auch nicht eher, akbis das Wasser völlig gefroren war, die Temperatur des Gemisches. ( VoigtsMagaz. f. d. Neueste a. d. Physik, B. III. S.22 des vierten Stücks.)
Setzt man Wasser, in welches ein Thermometer gesenkt worden, in einemdünnen Bierglase, das bedeckt worden ist, einer Temperatur von 22° Fahr, aus ,so erkaltet das Wasser nach und nach bis zu 22°, ohne zu gefrieren, seine Tem-peratur ist demnach 10 Grad unter dem Gefrierpunkte. Wird das Wasser unterdiesen Umständen geschüttelt., so gefriert ein Theii desselben augenblicklichzu einer schwammichten Masse, und die Temperatur des Ganzen steigt schnellauf den Gefrierpunkt, so dafs das Wasser plötzlich um 10° wärmer gewordenist. Diesen Versuch hat Fahrenheit zuerst angestellt, und Black nachhersehr oft wiederholt.
Thomson hält sich aus einer grofsen Anzahl von Versuchen, die er überdiesen Gegenstand anstcllle, zu dem Sclilufse berechtigt, dafs die Menge desEises , weiche plötzlich beim Schütteln des Wassers , das bis unter den Gefrier-.punkt erkaltet ist, gebildet wird , in einem beständigen Verhällnifse zu der Kälteder lTüfsigkeii vor dem Schütteln stehe. So fand er, dafs, wenn das Wasserbis auf 22** erkaltet war, ohngefähr VU der ganzen Masse gefror; war das Wasservorher auf 27° erkaltet, se gefror Vis der ganzen Masse. (Thomsons Systemder Chemie; übersetzt v. Wolf /, ß. I. S. 475. fl'.)
Luz sagt: (Anweis. Thermometer zu verfertigen , S. 31.) ein Wasserther-mometer steige in einer künstlichen Gcfrierung 10° bis 20° seiner SOlheiligenSkale vom Eis bis Siedepunkte wieder in die Höbe, ehe man noch merklicheSpuren vom Eise in der Kugel wahrnchmc.
Fourcroy bemerkt. ( Systeme des connoissanc. chim'uj. T. II. p. 9.) bei derBildung des Eises entwickele sieh Wärme, die das I hermometer um einige Gradein die Höhe treibe.
So y ecaurt sagt: (Auswahl der neuesten Abhandl. Fc. T. II. S. 34.) essei dies genau dieselbe Menge, die das Eis, indem es aus dem festen in denllütsigen Zustand übergehe , binde. Diese Menge betrage aber nicht mehr alshöchstens so viel hinreichend sei das Thermometer um i/-0° znm Steigen zubringen.
Gehler sagt: (phys. Wörtern. B. II. S. 22 t.) man habe gefunden, daf 3eiskaltes Wasser noch so viel gebundene Wärme enthalte, dafs dieselbe, wennsie auf einmal frei würde, eine empfindbare Hitze von 1300° Fahr, erregen würde.
Soy ecourt stellte Versuche mit unbekleideten harmonierenden Quecksil-ber thermometern , die aufs Genaueste kaübrirt worden, und deren Abtheilungauf dem Glase selbst mit gröbster Sorgfalt gemacht war, an. Am 2.üen Fehlt*