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Erster Band.
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Wasser und Wärme.

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Wachs reibt. Unter allen Umständen befördert nach lila g den das Gefrierendes schon sehr erkälteten Wassers nichts mehr , als ein kleines Stückchen hin-cingcworfcnes Eis: in demselben Augenblicke schiefsen durch die ganze Wasscr-masse schöne Eisstrahlcu , und das Ouecksilber steigt mit grofser Schnelligkeit10, ll e bis zu 32. War das Wasser vorher noch nicht stark genug abgekäl-tet, so bleibt das Thermometer, wenn schon gleichviel Eis im Wasser ist,,doch noch unter dem Gefrierpunkte , bis sich Eis dicht an der Kugel gebildethat. Sehr schnelles Abkühlen durch eine erkältende Mischung beschleunigtdas Frieren, besonders an den Seiten. Ob man gleich nach 11 lag den Wasserin einem metallenen Gefäfse verschiedene Grade unter den Gefrierpunkt erkäl-ten, und es selbst dann mit kaltem Metalle berühren kann, so verhindert diesdoch den gröbsten Grad der Erkältung j auch gefriert nach ihm Wasser schneller indünnen ,, als dicken Gefafscn. Beim Erkalten des Wassers unter den Gefrier-punkt mufs nach ihm die erkältende Mischung immer etwas 'niedriger stehn ,als der obere Randjdes Wassers im Gefäfse . sonst friert das Wasser am Randesehr schnell. Oft bemerkte er auch bei dieser Art von Versuchen, dafs, wennein Gefäfs mit Wasser weit unter dem Gefrierpunkte abgekühlt war, doch aufder iunern Seite ein befeuchtender Th au zu bemerken war, welcher flüfsigblieb. (Blag den in Cr eil' s Beiträgen zu den chemischen Annalen, B. III.$t. 4. S. 437. ft.)

Auch nach Fourcroy begünstigt Bewegung das Gefrieren. ( Encyclop .meihod. &c. — Chimie , T. IV. p. 137.)

Mairan (Abhandlung vom Eise, Leipzig 1752. S. 227.) führt an, manmache künstlichen Schnee .vermittelst Wasser, welches man in einer langenRöhre oder länglichten Flasche eine Weile schüttele, zu einem Schaume schlage,und alsdann gleich in den Frost setze.

Das Wasser hat die Eigenschaft bei jeder Veränderung der Temperaturzwischen 40° und 32« sich auszudehnen, statt zusammen zu ziehen. (Murrayin Voigts Magaz. für den neuesten Zustand der Naturkunde, B. V. St. i. S. 77.)

Wenn man Wasser in einer langen Röhre dem Froste aussetzt und denPunkt bemerkt , bis an den seine Oberfläche reichL, so sieht man deutlich, dafssich das Wasser anfänglich durch die Kälte zusammen zieht, nahe beim Punktedes Gefrierens aber eine kleine Zeit stille steht, und dann, indem es zu Eiswird, sich sehr schnell und stark ausdehnt. ( Crusius Anweisung über natür-liche Dinge vernünftig nachzudenken, B. II. S. 737.)

Leber die Ausdehnung des Eises und die Gewalt der ausdehnenden Kraft;desselben hat man eine Menge von Versuchen angestellt. Ilu g ge ns zersprengtedadurch im Jahre J 667 einen Flintenlauf von Fingers Dicke, den er mit Wassergcildit und an beiden Enden genau verschlofsen einem starken Frost ausgesetzi