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Erster Band.
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Wasser und Euciucit & r.

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electrischer Flüssigkeit, der durch einen Metalldrahl von der Dünne eines Här-chens mit Leichtigkeit durchgeht, im Wasser einen Millionen Mal breitemRaum einninnnt, und selbst durch diesen nicht mit derselben Leichtigkeit undin derselben Menge durchfährt: Führt man den Entladungsstrom einer LeidncrFlasche, die, wenn sie grofs ist, nur schwach geladen zu scyn braucht, oderden Entladungsstrom einer sehr schwach geladenen Batterie, mittelst zweierziemlich breiter Metallstrcifen, die einander gegenüber stehen, durch Wasser,das sich in einem grofsen Bassin, oder in einer hölzernen oder irdenen Rufebefindet; so breiteUsich, nach Volta, der Enlladungsstrom im Wasser rechterund linker Hand von dem geraden Pfade aus, der unmittelbar von einem Strei-fen zum andern führt, so, dafs, wenn man die eine Hand zur SciLe desselben ineinem Abstande von einigen Zollen von dem geradlinigen Strome in das Wassertaucht, man von dem Entladungsstrome getroffen wird und einen Schlag erhält.(Gilb er Ts Annalen, XIV, drittes Stück S. 264.) — Dafs Wasser Leiter derElectricität sei, bestätigen Cavallo (Abhandlung von der Electricität, S. 46),In g enhoufs (vermischte Schriften, herausgegeben von Molitor , B. I, S. 10),Lang enbucher (Beschreibung einer verbesserten Electrisirmaschine , S. 65) ;dafs es ein schlechter Leiter sei, Dalton (Gilbert’s Annalen XIV, S. 189).—Nach Cavendish verhält sich die Leitungsfähigkeit des Wassers zu der der Metallewie 1: 400000000. (Tr o mmsdo rf’s System. Handb. der Chem. B. V, S. 193.) —Nach Volta ( Volta’s neueste Versuche über Galvanismus. Beschreib, einesGalvanometers und andere kleine Abhandlungen über diesen Gegenstand. Mitzwei Kupfern; Wien 1803. —■ Wolff’s Annalen der chem. Litteratur, B. I,S. 204) ist Wasser einer der unvollkommensten Leiter für Electricität. — NachBrugmann wird die Electricität durch eine im Wasser angefüllte Röhre mitgleicher Leichtigkeit fortgepflanzt, die Röhre mag ruhen oder bewegt werden.Auch wird das Wasser in einer mit Electricität angeschwängerten Flasche, die.auf Pech oder Glas steht, seiner mitgetheilten Electricität nicht verlustig, wennes bewegt und geschüttelt wird. (Brugmann’s philosophische Versuche überdie magnetische Materie, von Eschenbach herausgegeben, S. 52.) — Hallesagt (in s. Magie I, S. 58), destillirtcs Wasser sei ein besserer Fortpflanzerder Electricität, als gemeines. Wenn man einen Wassertropfen an einen mitdem ersten Leiter der Electrisirmaschine communicirendcn Draht hängt, undein Gefäfs mit Wasser darunter stellt, so nimmt der Tropfen, nach Beccaria ,alle verschiedene Erscheinungen einer Wassersäule, beim Entstehen so wohlals auch beim Verschwinden, an; es fehlt dabei nichts als der Rauch.(Friestleg’s Geschichte u.s.w r . der Electricität; Uebersetzt von Kriinitz,,S. 238.) — Wenn man auf einen etwas grofsen Conduktor einen Wasser-Iropfen also aufsetzt, dafs er, wo möglich, erhaben stehen bleibt, und nun die

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