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Erster Band.
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Wasser und ElectrictTäT.

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die Wage gesetzt wurde, einen Gewichtsverlust erlitten, der den des nichtclectrisirten Wassers um 12 Gran übertraf. Der Durchmesser jedes Gefalseswar 31 Linien. ( Analogie de lEtccfricite et du Magnetisnicpar van SwindenII. S. 122.) — Herbert machte einen ähnlichen Versuch und mit demselbenErfolge. (Dessen Theoria phaenomenorum Elcctricitatis , Cap. V. ’IVop. 1. p. 169und a. a. 0, S. 122.) — G ardini bemerkte, dafs in dem von z.wei genau ge-wogenen Wassergefäfscn, in welchem er die Electricität anhäufte, die Ausdün-stung diejenige in dem vergleichenden nicht clectrisirten Gefäfsc in einem Tageso weil überlraf, dafs der Unterschied gegen zwei Drachmen betrug. (Abhandl.v. d. Natur des clectrischen Feuers ; teutsch durch Gcifsler , S..218.) Priest-ley erzählt: (Geschichte der Electricität, Kriinitz’s Uebersetzung, S. 455.)W enn die elcctrisehc Explosion nicht über die Oberfläche des Wassers hinweg,sondern in dasselbe hineiniahrt, so bringet sie einen aus zehn bis 12 Strahlenbestehenden regulären Stern auf demselben hervor, wobei diejenigen Strahlen,die sich nach dem mit dem Auswendigen der Batterie communicircnden Mes-singstabe erstrecken, allemal länger, als die übrigen sind } und wofern die Ex-plosion |n einer sehr kleinen Distanz von der Oberfläche gesichert, sind dieseStrahlen vier bis fünf Mal länger, als die andern. Die Linie, welche sich umdie ganze Erscheinung ziehen Jäfst, ist eine schöne Ellipse, wovon der eineVersammlungspunkt ( Eocus ) sich senkrecht unter dem messingenen Knopfe,womit die Entladung geschieht, befindet. Die Ladung eines Bechers, welcher3 OuadraLfiifs überzogenes Glas enthält, bringt auf dem Wasser noch keinebeträchtliche Erscheinung hervor. ( Priestley’s Geschichte, S. 455.)

Päts van Troo stwijk und Deirnann machten folgenden Versuch überdie Wirkung der Electricität auf Wasser: Eine 12 engl. Zolllange, und l/SZoll im Durchmesser haltende Röhre wurde an dem einen Ende so zugeschmol-zen, dafs man zugleich einen 11/2 Zoll langen Draht von Gold oder Platinaoben mit eingeschmolzen hatte. Ein anderer Draht Von diesem Metalle war amentgegengesetzten offenen Ende der Röhre dem erstem bis auf 5/8 Zoll nahegebracht, und unLcn mit dem offenen Ende der Röhre mit Ouecksilber einge-taucht. Die Röhre war mit destillirLcm Wasser gefüllt, das man mittelst Cuth-bersons neuer verbesserter Luftpumpe (S. unter den Eigenschaften der atmosphä-rischen Luft die Dilatation der Luft, Note Luftpumpe), welche sehr rein aus-leerte , möglichst von Luft befreit halte. Um das Zerspringen zu verhüten,wurde eine kleine Blase von gemeiner Luft in den obersten Raum der Röhre,wo sie zugeschmolzen war, gelassen. Das äufserste Ende des cingesclunolzenenDrahtes wurde mit einer isolirten Messingkugcl verbunden , und diese in einenkleinen Abstand vom ersten Leiter der Electvisirmaschine gesetzt. Aus demOuecksilber, worin die Röhre stand, gieug eine Kette zur äufsern Belegung

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