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die Hälfte des Raumes Sauerstofigas eingelassen. Als dieses einige Tage überin gut ausgebranntem Kalke und dcstillirtem Quecksilber gestanden batte , liefsman einen elcctrischen Funken hindurch, indem die Sperre mit Quecksilber nochimmer fortdauerte. Aber es liefs sich keine Feuchtigkeit, weder an den Wän-den der Röhre, noch auf der Fläche des Quecksilbers bemerken. — V ersuchemit vollkommenen oder ununterbrochenen Entladungen. —Der Apparat war ohngefähr wie der vorige. fDie Maschine hatte 2 Scheibenvon 24 Zoll;im Durchmesser. Nach 1021,0 Entladungen hatte sich dem Anscheinenach 1/4 Cubikzoll Gas erzeugt, welches etwa die Hälfte der Röhre einnahm.Das Wasser war aus der Cysterne, und um diese Zeit ziemlich trübe. Den fol-genden Tag, als man den Proccfs von Neuem vornahm, schien das Wasser,über welchem das Gas stand, nichts von demselben in sich genommen zu haben.Nach abermaligen 6636 Entladungen , welche mit den vorigen zusammen 16836betrugen , hatte das Gas bis 1/2 Cubikzoll zugenommen. Am Ende dieser Fort-setzung des Versuchs wurde P. bei einer Entladung ein lebhaftes Licht durchdie ganze Röhre mit einer heftigen Explosion gewahr, das Wasser stieg plötz-lich in die Höhe , und erfüllte wohl-Vis vom ganzen vorigen Raume, den dasGas eingenommen hatte. Der lieberrcst von Gas ward durch den electrischenFunken nicht weiter vermindert, und bei der Probe mit nitrosem Gas zeigte essich weit schlechter als atmosphärische Luft; es schien aus weniger als 1 ThcilSauerstofigas und 3 Thciien Stickgas zu bestehen. Die Entzündung schien ent-weder von einem Rückschlag nach oben, oder von einer Reihe Blasen herzu-rühren, die vom Boden der metallenen Schale nach dem oben befindlichen Gasin einer ununterbrochenen Kette aufgestiegen waren •, denn es zeigte sich dienendiche Erscheinung als man etw r as Wasserstollgas mit atmosphärischer Luftin die Röhre, mischte und Funken unten durchs Wasser schlagen liefs.
Zweiter Versuch-,-Mil dem nemlichen Apparate wunden 14600 Entladungenbewirkt und es erzeugte sieh i/i Cubikzoll Gas. Als P. mit Cirkelspitzen denRaum des Gas an der Röhre mafs , erfolgte wieder eine lebhafte Entzündungw obei 2/3 vom Raum des Gas mit Wasser erfüllt wurden.
Dritter Versuch. Nach 12000 Entladungen mit dem vorigen Apparate erzeugtesich nicht mehr als Vs Cubikzoll Gas, wobei P. noch bemerkte dafs ebendiese Menge Gas schon bei 8000 Entladungen vorhanden war. Indessen erzeug-ten sich auch hei jeder der letzten 4000Entladungen eben solche Blasen., wie beiden ersten Entladungen. Wie Pearson eben einmal mit Beobachten beschäf-tigt war um das Verhältnifs zwischen der Erzeugung und Zersetzung des Gaszu bestimmen, und bei der Gelegenheit in die Röhre hineinsah, durch welchedie Entladungen gingen , bemerkte er dafs eine derselben mit einer Vermin-derung des Gas begleitet war, wodurch ohngefähr VS des erzeugten Gas rnA