W assüb. und Electricit/et.
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hatte, so erhielt er eine fast eben so schnelle Wasserzersetzung, wie voneiner Voltaischcn electrischen Säule von hundert Plattenpaaren. 1)
Auch Eandi (Memoircs de Tacadcmie Roy. des Sciences d Turin, Tom. V)sagt: man bringt heftige elcctriscbc Ausladungen hervor, wenn man an denEnden einer mit Wasser angefüllten Röhre, wovon eins völlig verschlossenist, das andre aber ins Wasser geht, zw r ei Goldfaden dergestalt anbringt,dafs zwischen ihnen eine Distanz von ohngefähr zvrei Linien nach demverschlossenen Ende zu Statt findet (und man sie in den electrischen Entla-dungskreifs bringt). Bei der Explosion jedes Funkens macht sich ein kleinesLuftbläschen los. Diese Bläschen erheben sich nach und nach, um im obernTheile der Röhre sich auszubreiten. Läfst irran unter diesen Umständen durchdiese Luft eine starke Ausladung gehen, so entzündet sie sich, das Wasserwird kochend und die Röhre füllt sich damit an. ( Gren’s neu.es Journal derPh> r sik, B. IV, S. 98.)
Schräder bemerkt: »Der oft wiederholte Durchgang des electrischenFunken durch Wasser bringt Wasserstoffgas zuwege; zugleich entwickelt sichaber auch Sauerstoffgas, welches mit dem Wasserstoffgas Knallluft bildet, diesich zuletzt in dem ncmlichen Apparate, worin sie sich bildete, entzündet,wodurch wieder Wasser erhalten wird.“ ( Voigt’s Magazin für den neuestenZustand der Naturkunde, I, erstes Stück, S. 98)
Endlich führt Fourcroy an: „Wenn man eine starke Anzahl electrischerFunken in eine kleine mit Wasser gefüllte Glasröhre, durch Hülfe eines Leitersund einer metallenen Kugel, die man hineinbringt, schlagen läfst, so entwickeltsich Wasserstoffgas und Sauerstoffgas, welche, wenn sie in solcher Quantitätentbunden sind, dafs sie die Metalle erreichen, so dafs der electrische Funkenin ihnen hervorkommt, sich entzünden und w'ieder Wasser bilden.“ ( Systemedes connaissances , II, S. 10.)
1) Diese Versuche werden als vorzügliche Beweise der Identität des Galvanismus und derElectricität angeführt.
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