Band 
Erster Band.
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Wasser und Galvanismus.

4ii

'• vom loten bis zum l7ten Okt. 0,4 Grains.

— I7ten — — 24ten ■— 0,3 —

— 24ten — — 4ten Nov. 0,5 —

— 4ten — — löten — 0,7 —

— löten — — 23ten — 0,6 —

Also in 10 Wochen und 2 Tagen 4,6 fr. Grains.

Das Volumen der Gasarten betrug bei einer Temperatur’ von 12° Reaumv27,54 Par. Duodccimal- Cubikzoll. Das Gewicht dieser Gasmenge, (den Cubik-zoll desselben bei einer Temperatur von 10° Reaum. zu 0,1689, und mithinbei 12° Reaum. zu 0.1674 fr. Grains gerechnet, 1) berechnet er zu 4,61 fr. Grains,und dieses kömmt mit der gefundenen Gewichtsabnahme des Wassers bis auf0,01 überein ; ein Unterschied, der nach ihm schon allein von der Messungder Gasarten herrühren kann , indem dieselbe wegen der concaven Fläche desWassers in der Röhre immer nur eine Art von Approximation bleibt. Um denErfolg zu sehen, wenn Wasser in einer hermetisch verschlossenen Röhre gal-vanisirt würde, liefs derselbe in das untere Ende einer Glasröhre einen Platin-draht einschmelzen, die Röhre mit Wasser füllen , darauf in die obere ausgezo-gene Spitze derselben ebenfalls einen Platindraht einschmelzen, und außerhalbnoch mit fliefsendem Siegellack verkitten. In der Röhre blieb nur so viel Luft,als es des Zusammenschmelzens wegen unumgänglich nothwendig war. Hier-auf wurde die Röhre in umgekehrter Lage aufgehängt, so dafs die zurückge-bliebene Luft in das vorhin untere Ende trat, und dann die Kette geschlossen.Die Gasentwickelung fand Statt; es sammelte sich Gas im obern Theile derRöhre, die untere Luftblase wurde beträchtlich comprimirt, und zuletzt hörtedie Wirkung der stärksten Säule auf. Ferner versah er , um die etwanige Wärme-verschluckung bei der Einwirkung des Galvanismus auf Wasser zu prüfen, einegewöhnliche mit zwei Korken verschlossene Glasröhre in beiden Korken mitPlatindrähten, und zugleich im obern Korke einen kleinen äufserst empfindlichenLuftthermometer. Beide Drähte waren mit ihren Enden so gebogen, dafs siean der Kugel anlagen, und dafs also unmittelbar an der ThermometerkugelBildung der Gasarten Statt finden mufste. Dieser Apparat wurde mit einer Vol-taischen Säule von hundert Schichtungen in Verbindung gesetzt. Man war abernicht im Stande die geringste Veränderung am Thermometers tan de gewahr zuwerden , ohngeachtet die Gasentwickelung so lebhaft vor sich gieng, dafs injeder Minute 6 Cubiklinien Gas gebildet wurden, wovon er sich durch sein Gal-vanoskop überzeugte. (Gilbert's Annal. B. X. S. 288—295, 298. ff.)

1 ) Die Berechnung ist nach des Prof. Schmidt in Gießen Versuchen über die Export -sibilität der Gasarten gemacht.