Band 
Erster Band.
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W aüsek bND Galvanismus.

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etwa von einer einzelnen Stelle in der Lederscheibe herzuleilen war. Er schraubtedeshalb mittelst eines Schraubkiöbchens die Köpfe so fest an die Kappen , dafsbei noch gröfsercr Gewalt ein Ueberschrauben oder Ausbruch der Schraubengängezu furchten war , wischte die Feuchtigkeit ab, und hing die Röhre wieder ein.Jetzt fand er weiter kein Mittel dem Wasser das Austreten zu verwehren , undsah dem Froeefs noch einige Zeit zu, der an Lebhaftigkeit gar nichts abgenom-meu zu haben schien. Als die Glasblase eine Lange von 9 (/- Linie hatte , brachteer sie an das eine Ende der Röhre , und schraubte den Knopf am andern Endebehutsam auf Es sprang sogleich ein Wasserstrahl heraus, und die Blase dehntesieh so weit aus, dafs sie eine Lange von 6 Zoll 10 Linien einnahm, wie sieganz mit der aulsern Luft im Gleichgewicht stand. Dieser Raum war also 8,63Mal gröfser, als der in ihrem geprelsten Zustande. (Koigts Magaz. f d. n.Zustand der Xaturl. B. II. St. 3. S. 55“. f.)

Ais Erdmann eine doppelschcnklige graduirtc Röhre mit einem Gran deslil-iirten Wasser Füllte , von der Plusseite einer Galvanischen Zink-Silber-Säulevon 80 Lagen einen Golddraht und von der Minusseile einen Messingdrath hineinführte, die Oeßimngen der Röhre mit etwas Wachs verklebte , so, dafs der atmo-sphärischen Luft der freie Zutritt versperrt wurde, indefs die erzeugten Gas-arten dadurch entweichen konnten ; so hatte sieh nach einigen Stunden dasWasser etwas und nach 30 Stunden bis auf etwa 0.3 Gran vermindert. — Zueinem andern Versuche dieser Art bediente sich eben derselbe eines Glasgefäfsesvon Kugelgestalt mit einem cylindrisclien Halse, welches er an zwei gegen-überstehenden Stellen durchbohrt, über die Oeflhungen Korkstücke , und durchdiese zwei zugespilzte Golddräthe gesteckt hatte, so , dafs ihre Spitzen nur umeine Linie von einander .abstanden. Kork, Metall und Glas waren da, wo sieaneinander schlossen , mit Siegellackfirnifs luftdicht überzogen. Erfüllte daraufdas Glas bis an den Hals mit frisch destillirtcm Wasser, wovon es genau S"fiDrachmen lüelL, verschlofs es mit einem Korkstöpsel,'durch den ein S förmiggekrümmtes Haarrohr ging, und verstrich auch hier alle Ritzen mit Siegellack-innifs. Dieser ganze Apparat wog mit dem Wasser 648 Gran. Nun wurde dievordere Oeßiiung des Entbindungsrohrs in ein Gefäfs mit destillirtem Wassergebracht, und ein Glascylinder voll destillirten Wassers darüber gestürzt. DieserGy linder war oben gewölbt und durchbohrt. Er verschlofs ihn hier mit Wachs,steckte durch dieses zwei Messingdrähte, die oben mit Knöpfen versöhn waren,um electrische Funken auf sie sehlagen zu lassen, und verstrich auch hier allessehr sorgfältig mit Siegellackfirnifs. Der Cylinder war etwa einen Zoll weitund nach Kheinl. Duodecimalcubikzollen und Theilcn derselben graduirt. Erhatte ihn an ein Brett befestigt, welches sich mittelst der Löcher und Stiftean ein Gestell befestigen liefs, so dafs inan es in das Wasser nach Beliebet»

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