Band 
Erster Band.
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W A S S E B , W UN'ß SaUESSTOFFSAS.

Mal geschelicn war , betrug die Verminderung 0,455, und das rückständigeGas zeigte bei der Prüfung mit Phosphor 0,12, da es vor dem Versuche 0,75gegeben hatte. (Neues allgem. Iournal d. Chemie, B. II. S. 329.)

Wasser, Wärme und Sauer stoffgas,

Lentin fand, dafs die Schmelzung des Eises in reiner Luft langsamer,als in atmosphärischer von Statten ging. (Lentin über das Verhalten derMetalle, wenn sie in deplilogistisirter Luft der Wirkung des Feuers ausgesetztwerden, Göttingen 1795. 8.; Fischers phys. Wörtcrb. B. IV. S. 440.)

Crawford brachte gleiche Mengen deplilogistisirter und gemeiner Luft inzwei gleiche und mit einander verbundene kupferne Gefäfse, die 22 UnzenWasser hielten. Zwei Gefäfse aus -Blech, von denen jedes 22 Unzen Wasserhielt, waren so gestellt, dafs sie zu gleicher Zeit die beiden ersten Gefäfseaufnehmen konnten , welche in dieses Wasser getaucht, dasselbe an den Randder blechernen Gefäfse hoben , indem sie alsdann selbst bedeckt waren. Dieblechernen Gefäfse hatten die Temperatur von 59,5° Fahr. Er tauchte die ku-pfernen Gefäfse zu 170,5° hinein, und bemerkte die Erhitzungen der beiden Men-gen Wasser mit Thermometern, wovon jeder Grad wirklich in Zehnthel getheiltwar. Das Resultat aus vielen ähnlichen Versuchen, die mit einander überein-stiminten, und wobei er alle Ursachen zum Irrthumc sorgfältig entfernt hatte ,war: dafs die Wärme, welche das Gefäfs, welches die dephlogistisirte Luftenthielt, mittheiite, 0.2 J gröfser war,' als die Wärme, welche das Gefäfs mitgemeiner Luft abgegeben hatte. Dieser Unterschied fand im Mittelpunkte desWassers, so wie auf der Oberfläche Statt, und wenn die blechernen Gefäfseeinerlei Grad der Wanne mit dem Zimmer hatten, so dauerte er etwa 12 Mi-nuten, nachdem die kupfernen* Gefäfse weggenommen waren. ( Crawfordbei de Luc Meteorologie, B. I. S. 454. f.)

Morgan befestigte an ein dickes Brett von Tannenholz, das ohngefähr 5Fufslang, und anderthalb Fufs breit war, 2 Gestelle; auf das eine, das gröfserund niedriger als das andere war, setzte er einen mit warmen Wasser =: 116°angefüllten Eimer und auf das andere ein zinnernes Gefäfs , das eine Pinte kal-tes Wasser = 64° enthielt. Hierauf tauchte er in den Eimer, an welchen ervorher eine kupferne mit einem Halm versehene Röhre angepafst hatte, eine Blase,die eine Menge deplilogistisirter Luft enthielt. An der einen Seite des zinnernenGcfafses nahe am Boden hatte er eine hohle Röhre befestigt, deren eines Endedurch eine im Brette gemachte OeiTnung einen halben Zoll hervorragte , das an-dere aber an der innern Seite des zinnernen Gefäfses befindlich war, so dafsder Hals einer zusammengefalteten Blase darum gebunden werden konnte. Auf