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Stick»as.
Nach de la Metherie ist es um i ji6 leichter, als die gemeine Lufl, undwiegt der Cubikfufs 675 Gran, (lieber reine Luft, I. S. 238). Nach Kirwnnverhält sich sein spec. Gewicht bei 30,46 Barometer- und 60° Thermometerstandezu dem der gemeinen Luft wie 985 zu 1000 , und wiegen 100 Cubikzolle 30.535Gran, (ist nach Hasse nfr atz, gleich 45,192 franz. Grains.) (Dessen phys-.chem. Schrift, III. S. 250.)-, nach Fontana wie 140: 152, und wiegt ein Cu-bikzoll 0,377 Gran; (Halle 1 2 3 s Magie, I. S.85.); nach Achard verhält essich zur atmosphärischen Luft wie 0-419 zu 1; (bei Halles a. a. 0 S. 308);nach Erisson ist das Vcrhältnifs wie 11,9668 zu 12,3233, und wiegt der Cu-hikzoll 0,4468 Gran, der Cubikfufs 1 Unze 2 Drachmen 48 Gran; (Br iss o nsspec. Gewichte der Körper, a. d. Franz, von B lumhof S. 374.); nach Ca-vallo bei 19,85" Barometerstände, und 55° Fahrenh. Temperatur = 0,948: T.( Klose"s Fharmacolog. T. II. B. I. S. 68); nach Richter (Bourguetschem. Handwörterb. B. V, S. 268.) wie 444: 460; nach v. Humboldt wiegtein Cubikzoll 0,46 Gran; (Versuch über die chem. Zerlegung des Luftkreises,S. 106.) — Nach Fourcrog ( Annal. de Chim. T. I. p. 40.) macht es diezar-ten blauen Farben etwas grünlicht. — Nach den meisten Naturforschern hat eswenn es rein ist, weder Geruch noch Geschmack. (Fischer a. a. O. II. S. 6-59 ;G ott lin g in seinem Beitrage &'c. II. S. 149.) Nachr/e la Metherie ist es nicht,sauer, (a. a. O. I. S. 240.); Fourcroy sagt: es habe einen faden, gleichsamthierischen (comme annimale ) Geruch, aber keinen merklichen Geschmack.(Systeme des connaissanc. I. S. 164.) Phiogistische Luft wird durch Verdich-tung nicht verbessert. (Priestley in Macyuer’s chem. Wörterb. B. III.S. 4.) — Chladni fand bei den Versuchen, die er in Wien in Verbindungmit von Jacquin dem Jüngern anstellte, den Klang in Stickgas um einenhalben Zoll tiefer, als in atmosphärischer Luft. (Ihren Apparat, und ihre Me-thode, S. bei Sauerstoffgas.) {Folgt’s Magaz. f. d. n. Zustand der Na-turkunde, B. I. Stück 3. S. 70 u. 71 ; Gilbert’s Annalen, B. III. S; 193;der Verkündiger, oder Wochenschrift zur Belehrung &c. 1800. St. 56. S. 445.) 1) 2)
1) Dieses Gas wurde im Jahr 1772 v. Dr. Rutherford entdeckt. Scheele erhieltes im Jahre 1116 dadurch , dafs er ein mit Wasser befeuchtetes Gemenge von Schwe-fel und Eisenfeile der Einwirkung der atmosphärischen Duft aussetzte, und zeigte ,dafs cs eine eigenthiimliche Gasartsei. (Thomsons System der Chemie , Ti. fS. 89.) Es ist sehr schwer rein zu erhallen , und wohl äufserst selten absolut rein dar tgestellt. Wir können uns hier flicht auf die Beschaffenheit der dureh verschieden*Methoden dargestellten jdrten desselben einlassen, sondern müssen die Würdigungderselben bis auf die Prozesse , durch die sie gewonnen werden, verschieben .
2) Nach den altern Chemikern ist Stickgas eine mit Phlogiston geschwängerte reine
Luft, nach den Anti p hl o g I s tike r n das Produkt einer Verbindung des Wärme-