Band 
Erster Band.
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S A 1 P, B 1 E 1 C A S UND S AUERS TQFFG.lS.

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dephlogistisirter Luft l) in eine Röhre. wo ein Maas gerade einen Raiim von23 Linien betrug-, sie nahmen einen Raum von 33 Linien ein. Ersetzte nochein zweites Maas derselben Salpeterlufl hinzu; der Raum kam auf 20 Linien,und durch ein drittes auf 7 Linien. Mit Mühe brachte er noch ; eines Maas esSalpeterluft hinein ; der Raum verminderte sich wieder um zwei starke Linien,so dafs nur höchstens 5 Linien übrig blieben ; jetzt schien die dephlogistisirteLuft gesättigt zu seyn, indem sie durch neue Salpeterluft nicht merklich ver-mindert wurde. Als ein anderes-Mal zwei Maasc von depldogistisirter 2) undein Maas Salpeterlufl 3) in eine Röhre liefs, wo ein Maas LufL ohngefahr 55Linien einnehmen mochte, so betrug der von beiden LuftgaLtungeri angefüllteRaum 83 Linien. Ein zweites Maas Salpeterlufl verminderte ihn auf 57 Linien,ein drittes auf 31, und durch Hinzusetzung von \ Maas wurde er noch um 5andere Linien vermindert; so , dafs der gaiizc von diesen zwei Luftgattungeneingenommene Raum nun nicht mehr als 26 Linien betrug. Dann schien ihmaber die dephlogistisirte Luft vollkommen gesättigt zu seyn. (Fontana ’sPhysische Untersuchungen über die Salpeterluft, S. 47 — 66.) — Als Lav oisier100 Theile Lebensluft mit 300 Theilen Salpclerluft im Eudiometer zusammen-brachtc , nahmen beide nach der Verbindung den Raum von 131 Theilen ein.( Lnvoisier’s physisch-chemische Schriften IV, S. 170.) Derselbe sagt, esreichen 4 Theile Lebensluft hin, 7f Theile Salpeterluft zu sättigen, wob^i letz-tere völlig zerstört wird. CA. a. Ü. II, S. 390.) Als derselbe, im Jahr 1776,unter einer mit Wasser oder Quecksilber, auf dem sich einige Tropfen Wasserbefanden, gesperrte Glocke 7, Maas Salpetergas mit 4 Maas Lebensluft in Berüh-rung setzte, so entstand eine schnelle Absorption von \\ des vorher occupirtenRaums, und zugleich wahre salpetrichte Säure in rothen Dämpfen, die vomWasser eingesogen wurde, und im ersten Falle eine sehr verdünnte salpetrichteSäure, im zweiten aber eine sehr concentrirte darstell!e. ( Em-gclop. method. IS. 156, III S. 430.) Derselbe fand auch (1780) in Verbindung mit Laplacc ,dafs sich bei dieser Absorption nur sehr wenig Wärme entwickele. ( Encyclop.III, S. 443.) Nachher beobachtete er (im Jahr 1782), dafs 63 bis 66 MaasSalpctergas 4) erfordert würden, 40 Maas Lebensluft zu sättigen. (Encyclop.II! , S. 447.) In seinen physikalisch - chemischen Schriften, Uebersetz. vonWeigel , B. IV, S. 172 ff. setzt er das Verhältnifs der Saipetcrluft zu dem zuabsorbirenden Sauerstoffe 69 zu 40. — Mayer (Anfangsgründe der Natur-

1) Aus Zinkoxyd.

2) Aus rotlyun Ouecksilberoxyd.

3) Durch Gold erhalten.

4) Durch Zucker oder Quecksilber erhalten.