SOS S'TICKGAS UND WASSERST OFFGAS.'
Schein umgeben war {Priestley’s Vers, und Beobacht, üb. verschied. Theileder Naturl. II. S. 171). — Nach den Holländischen Chemikern entsteht, wennbeide Gasarten zusammengebracht werden , keine Volumsvcrininderung (S. 260.d. VII. Bd. des Scherer’ sehen allgem, Journ. d. Chem. und S. 678 d. II. B.des phys. Wörterb. v.- Fis eher.)
Stick gas und W asse.rstoffg as.
Als Priestley entzündliche Lufi l) mit Stickgas 2 ) vermischte, fand er,dafs zwar eine Verminderung um ~ oder erfolgte, die Luft aber immer noch soentzündbar als vorher blieb. (Ccivallo über Luft, S. 61L) — De la Me-therie fand bei gleichen Theilen der Luftarten keine Verminderung, (üb. reineLuft, I. S. 240.) — Volta sagt, die entzündliche Luft erhalte durch die Ver-bindung mit einem gleichen Maafse dephlogislisirter Luft die Eigenschaft mit :einer blauen Flamme zu brennen. (Dessen Abhandl. über Sumpfluft, S. 134.) —Nach Siqaud de la Fond wird die Flamme durch diese Vermischung blafs-roth. ( flosenthals Magie, VII. S. 175.)— Rer thollet fand einmal i) * 3 ), dafs807 Theile Stickgas mit 193 Theilen Wasserstoffgas 1000 Theile Ammoniak bil-den, ein andermal &), dafs letzteres in 100 Theilen aus 80,66 Stickstoff, und19,34 Wasserstoff, also in ISO Theilen aus 121 Stickstoff, und 29 Wasserstoffzusammengesetzt werde, (Scherer’s Nachträge zu den Grundzügen d„ n.chem. Theorie, S. 521). —• Hildebrandt mischte in 6 verschiedenen Flaschendem Volumen nach 1 Theil Salpeterstoffgas und 2 Theile Wasserstoffgas, undliefs in jeder Flasche etwas Wasser, so dafs er das Steigen desselben bemer-ken konnte. In der ersten Flasche mischte er Salpeterstoffgas, das durch Ver-puffen des Salpeters bereitet war, mit Wasserstoffgas aus Wasserdämpfen ; inder zweiten dasselbe Salpeterstoffgas mit Wasserstoffgas aus Eisen und Schwe-felsäure- in der dritten dasselbe Salpeterstoffgas mit Wasserstoffgas aus Zinkund Salzsäure; in der vierten Stickgas aus der atmosphärischen Luft mit Was-serstoffgas aus Wass er dämpfen; in der fünften dasselbe Stickgas mit W T asser-stoffgas aus Eisen und Schwefelsäure; in der sechsten dasselbe Stickgas mitWasserstoffgas aus Zink und Salzsäure. Die erste und sechste Flasche stellteer in ein kaltes Zimmer; es war damals nicht sehr kalt, doch so kalt, dafsdas Sperrungsw'asser bei Nacht gefror. Die andern vier Flaschen stellte er in
i) Aus dem Eisen.
s) Durch Eisenfeile und Schwefel erhalten,
3) Durch Zersetzung des stickstoffsauren Ammoniaks vermittelst der Erhitzung,i) Durch Zersetzung des Ammoniaks durch Elcctricität,