Atmosphärisch« Luit und Licht. i"i
kleinern Lampe läuft, nicht mehr als zwanzig Zoll beträgt, während die dergröfsern durch eine zugegebene Entfernung von mehr als 100 Zoll gehen mufs,die Verminderung des Lichts der gröfsern Lampe, die aus der unvollkommenen
das Docht der Lampe so weit heraus gezogen oder verkürzt wird , alsnöthig ist, um die der Lampe und dem Lichte correspondircnden Schattengenau von einerlei Dichtigkeit zu machen. Ist dieses geschehen, so wirddie Probekerze ausgelöscht, und zu weiterm Gebrauche bei Seite gelegt, derVorgesetzte Versuch nimmt aber unmittelbar hierauf seinen Anfang. Hierist ^ wenn man sieh richtig ausdrücken will, das Probekerzenlicht eigentlichdas Normallicht zu nennen, aber die Lampe mnfs ihm bei den Ver-suchen, wegen der gröfsern Beständigkeit und Gleichheit des Lichts, vor-gezogen werden. Die einzige Gefahr eines Irrthums entsteht nach R. beidieser Verfahrungsart aus der Schwierigkeit, sich Probelichter zu verschaf-fen, welche immer genau dieselbe Quantität von Licht geben, oder daher,dafs man das nemliche Licht nicht zu allen Zeiten mit demselben GradeTon Glanz brennen machen kann. Da ihm indessen eine beträchtliche Anzahlvon Versuchen gezeigt haben, dafs die Quantität von Licht, welche eineLampe von jeder beliebigen Einrichtung ausstrahlt, wenn diese Lampenemlich hell und ohne Rauch brennt, sich durchaus so verhält, wie dieQuantität des verzehrten Oeles, so glaubt er, dafs, wenn die Normal-lampe so eingerichtet wird , dafs sie nur immer eine gewisse gegebeneQuantität von Oel in einer gewissen gegebenen Zeit verzehrt, annehmenzu können, dafs man sie als ein richtiges Normallicht betrachten könne.Um die bei Untersuchungen dieser Art nöthigen Berechnungen abzukürzen,ist es nach ihm vortheilhaft, die Normallampe in eine Entfernung von 100Zoll von dem Photometer zu stellen, und die Intensität ihres Lichtes ander Quelle der Einheit gleich anzunehmen} in diesem Palle (wenn dasNormallicht = A, die Intensität des Lichtes bei seiner Quelle = x = 1 ’die Entfernung der Lampe von dem Felde des Photometers — m — 100; )
kann die Intensität der Erleuchtung auf dem Felde des Photometers (==,^1 )durch den Bruch --i = ausgedrückt werden, und die relative Inten-sität eines andern Lichtes, welches mit diesem verglichen wird , kann danndurch die folgende Proportion gefunden werden. Nennt nian dieses LichtB und setzt y = seiner Intensität an der Quelle, und nimmt n = seiner Ent-fernung von dem Felde des Photometers in englischen Zollen ausgedrückt
an, so ist = ~~j oder schreibt man statt ~r- dessen Werth 30
"b 2