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Dritter Band
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Atmosphaeischb Luft sxp Whmf, 13'»

Schlossen war, gegen oben aber zwei an einander hängende Röhren hatte,weiche sich in dessen Höhle öffneten. An der einen Röhre wurde ein gläser-ner Heber, worin Quecksilber war, gekittet; durch die andere wurde einangezündcler Wachsstock in die Höhle des Cyiinders gebracht, und unterdessendie Röhre selbst mit weichem Wachse, worauf das Licht stand, dicht verklebet.Die Flamme dauerte 25 oder 30 Sekunden. Als sic erloschen war, bemerkteer, dafs das Quecksilber in dem angebrachten Schenkel des Hebers ohngefähreinen Zoll über den Wasserpafs gestiegen war. Nachdem das Geschirr abermit einer dicken Schicht Eis fast rings herum umgeben und abgekühlt war(diejenigen Steilen ausgenommen, uvo die Röhren mit Wachs verklebt waren;aus Furcht, dafs dieses durch die Berührung des Eises und Wassers von demGlase hätte losgehen können), sah er das Quecksilber noch 3 bis 4 Zoil überden Wasserpafs steigen. Da neues Eis an die Stelle des zerschmolzenen undabflicfsendcn gelegt war, erhielt man das Geschirr in diesem Zustande ohnge-fähr 6 Stunden lang; die Höhe des Quecksilbers im Heber war sowohl vorHinzulegung des Eises, als auch nach dem Gebrauche desselben mit einem Fa-den bemerkt. Nach Ablauf der angegebenen Zeit nahmen sie das Geschirr ausdem Eise heraus, Hessen es in dem Zimmer zur Annahme der Temperatur des-selben eine Weile liegen, und nahmen wahr, dafs das Quecksilber nach undnach bis zum vorhergehenden Zeichen, aber nicht tiefer Hel. Hierauf wurdeder Stöpsel, worauf das erloschene Licht stand, behutsam heraus gezogeti,ein anderes brennendes Licht hinein gesetzt, und beobachtete, „dafs es so langebrennen blieb , als das Geschirr voll frischer Luft war, so , dafs ohne Zweifeldiese Luft den von der vorigen Flamme ihr zuwege gebrachten Fehler abgelegthatte.” (Cigna’s Nachricht von den Versuchen, welche in der Gesellschaft derWissenschaften zu Turin über das Erlöschen der Flamme in verschlossenenGefafsen angestellt sind ; aus dem Th. I, der Miscellan. philosoph. mathem.S ociet. prin. Taurin 175,9, 4. übersetzt von D. Krünitz im neuen Hamburg.Magazin, Stück 27, p. 228.)

Friesllcy führt (in s. Vers, und Beobacht, über verschiedene Gattungender Luft, Th. I, aus dem Engl., Wien und Leipzig 1778, p. 46) an, er habein den Nachrichten der naturforschenden Gesellschaft zu Turin auf der 41stenSeite des ersten Bandes gelesen, dafs die Luft , in -welcher Lichter ausgelöschtwären, dadurch, dafs man sie einem beträchtlichen Grade von Kälte ausgesetzt,oder sie in Blasen zusammengedrückt hatte, vollkommen wieder hergcstelltwäre, so , dafs Lichter wieder vollkommen so gut, als jemals darin gebrannthätten. Er habe den Versuch wiederholt, und wirklich gefunden, dafs, wenndie Luft auf die nemliche Art in den Blasen zusammengedrückt werde, wiedieses der Graf v. Salucc, von dem sich die Beobachtung herschreibe, ge-

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