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Atmosfhakischh Luft unp Fehes.
die beiden Löcher, das oberste sowohl als unterste freie Communication mitder äussern Luft hatte, so verlosch doch das Licht augenblicklich. Wenn erdie Luft aus dem obern Theile durch die Röhre herauspumpte, und unterdessenfrische Luft durch das im Grunde befindliche Loch in den untern Tlieil hineia-trat, so erhielt sich die Flamme, und zwar so lange, als die Bewegung des Em-bolus dauerte, woraus sich ergab, dafs die Löcher, die zur Erhaltung derFlamme unzureichend sind, dieselbe allerdings dann zu erhalten vermögen,wenn ein Zug der Lufl vom untern zum obern Loche durch die Kunst her-vorgebracht wird. Jeztl brachte de la Orange eine krumme gläserne Röhreaus dem Loche, durch welches die Luftpumpe mit der auswendigen Luf'tCom-munication hat, nach der obern Oeffming des Recipientcn der Luftpumpe, ver-kittete sie sorgfältig, und stellte ein angezündetes Licht unter den Recipientcn ;bewegte, als das Licht verlöschen wollte, den Embolus, und drehete den Hahnso , dafs bei herausgezogenem Stempel die Lufl aus dem obern Theile des Re-cipienten durch die Röhre gepumpt, und bei wieder zurück gebrachten Em-bolus die Luft durch das im Grunde befindliche Loch in den untern Theil hin-eingetrieben wurde. Hiebei bemerkte nun die Gesellschaft, dafs bei jedem Hin-und Herziehen des Stempels die Flamme wieder auflebete, und allmählich ebenso gut wieder;zu brennen anfing, als in freier Luft geschehen seyn würde, unddafs sie auf diese Art so lange erhalten wurde, als die Bewegung des Stem-pels dauerte; bei Aufhörung desselben allmählig schwächer, und als sie baldverlöschen wollte, durch denselben Handgriff wieder angefacht ward ; unddass inan dergleichen Abwechselungen von Schwäche und Wiederauflebungnach Belieben hervorbringen konnte. War die Bewegung des Stempels einigeSekunden lang eingestellt, so verlosch das Licht. Bei Anstellung des Versu-ches aber mufste der Stempel vorher, che alles gehörig verkittet war, aus undeingezogen werden , damit die Flamme nicht zu schnell verlöschte. Nun liefsdie Gesellschaft eine blecherne Laterne von der vorher beschriebenen Art ver-fertigen , welche vorn mit einem an das Blech fest angeJöthetcn und verkittetenplanen Glase versehen -war, damit man ungehindert inwendig hinein sehenkonnte. In dem Boden der Laterne war ein rundes Loch, welches sich in eineetliche Zoll lange und über der innern Fläche des Bodens winkelrecht einge-fügte Röhre öffnete. Aufser dieser war noch eine andere gleichmäfsige aufdem flachen Bleche winkelrecht aufgerichtete Röhre angebracht, in welche dasangezündete Licht gesetzt wurde. Die obere Seite des flachen Bleches war mitweichem Wachse überzogen. Alsdann ward diese Röhre in die vorige hinein-gesteckt, das Liebt in die Laterne gesetzt, da unterdessen die gerade Flächemit der obern Seite, wo sie mit Wachs überzogen war, auf den Boden derLaterne angedrückt ward, dafs sie daran fest safs, und den Eintritt der aus-