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Dritter Band
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Atmosphärische Luft uno Fsuke.

Handl. 1751, Vol. XT1 , p. 289; Versuche mit einer Erzart van der lockern(soll heifsen zu Los befindlichen) Koböltgrube in Helsingeland §. VIII, inKönig!. Schwed. Akad. der Wissensch. Abhandl. B. XIII, p. 295), auchnachher gelegentlich anderwärts , und hat wohl eine vorzügliche Anwen-dung desselben zum Behufe seines Versuchs einer Mineralogie ( FörsöktilMineralogie , aller Mineral- Rickeis Uppställning , Stockholm 1753. — Ver-such einer neuen Mineralogie , a. d. Sclnv. Kopenh. 1760, 8. ; Cronsted t'sVersuch einer Mineralogie, verm. durch Brünnich, Kopenh. und Leipz.1770, 8.; Axel von Cronstedt’s Versuch einer Mineralogie; aufs Neueaus dem Schwed. übers, mit Anmerk, und äufs. Beschreib, der Fofsilien v.A. G. Werner, B. I, Th. I, Leipzig 1780, 8.) gemacht, welchen er imJahre 1757 ausarbeitete, woselbst bei einigen Versuchen, z. B. mit Cirana-ten (irn angef. Fö rsök §. 68) das Löthrohr ausdrücklich erwähnt ist. Nachvon Eng eströms Zeugnifs hat Cronstedt bei dem Gebrauche desselbenzuerst eine solche Verbesserung angebracht, als erforderlich war, damitsolches zu der Untersuchung der mehrsten Mineralien angewandt werdenkonnte, auch zugleich einige andere zur Anstellung solcher Versuche nö-thige Einrichtungen erfunden , welche zusammen in eine kleine Kiste ge-pakt werden konnten, die wegen der Bequemlichkeit sie besonders aufReisen bei sich zu tragen , ein Taschenlaboratorium genannt wurde. Der-selbe versichert auch, dafs der Versuch der Mineralogie nicht, wie vonLinne gemeint hatte, von Swab’s, sondern Cronstedt’s eigene Arbeitsei, auch nicht jener, sondern dieser der Erfinder des vorzüglichsten Ge-brauchs des Blaserohrs bei Untersuchung der Mineralien sei.

IVallerius führte im Jahre 1759 ein messingenes Blaserohr zuerst ineinem chemischen Handbuche ( Chem. Phys. D. I, Cap. 4, §. 3, N. 33) unterdem Geräth eines Scheidekünstlcrs an, ohne indessen über den Gebrauchsich weiter auszulassen. Zimm ermann hatte zwar schon früher (Allgem.Grundsätze der Chem. B. II, Dresden 1756, 4. p. 1284) das Löthrohr, abernur gelegentlich beim Nutzen des Boraxes zumLöthen der Minerale erwähnt.Halle hat das Löthrohr unter den Instrumenten der Goldarbeiter (J. Sam,Halle’s Werkstädte der heutigen Künste , B. I, p. 118, Brandenburgund Leipzig 1761, 4.) nur genannt, bei Gelegenheit des Glasarbeiters aberdas Glasblasen bei der Lampe ausführlich, und dabei besonders die An-wendung eines unter einem Tische angebrachten doppelten Blasebalgs be-schrieben, auch dabei erwähnt , dafs man auf diese Weise mit der Spitzeder Flamme Metalle in einem Grübchen einer Kohle schmelzen, wie auchmit dein Blaserohre allein kleine Proben von Metallen auf einer Kohle, odsr